Böhme und Agali gegen Freiburg wieder im Kader

04.03.2004

Das Freundschaftsspiel gegen LR Ahlen am gestrigen Mittwoch hat sich in erster Linie für zwei Akteure gelohnt: Jörg Böhme und Victor Agali boten beim 2:0-Sieg am Mittwoch gegen den Zweitligisten jeweils eine gute Partie und haben sich damit in den Kader für das Heimspiel gegen den SC Freiburg gespielt.

 

Während Cheftrainer Jupp Heynckes dem Nigerianer eine „ansprechende Leistung“ attestiert, sah er bei Jörg Böhme, der die gesamte Hinrunde wegen eines Kreuzbandrisses verpasste, „einen Aufwärtstrend über 90 Minuten. Jörg braucht jetzt Spiele. So eine lange Pause steckt niemand so einfach weg.“

 

Heynckes erklärte, dass er als Trainer im Moment abwägen muss. Auf der einen Seite hat Böhme mehrfach bewiesen, dass er guten Fußball spielen kann. „Das aber vor allem auf seine Weise. Er muss sich darüber hinaus unterordnen können“, fordert der Fußball-Lehrer, „das taktische Konzept des Trainers verinnerlichen“.

 

Wobei Heynckes keinen Zweifel daran lässt, dass er ein Freund der risikoreichen Spielweise des 30-Jährigen ist. „Er macht Dinge, die sich andere nicht zutrauen oder nicht draufhaben.“ Fazit des Übungsleiters: „Wir brauchen ihn.“

 

Neben Böhme, der gegen die Ahlener das erste Tor erzielte, wusste am Mittwoch Victor Agali zu gefallen. Eine Vorstellung, die sein Chef auf der Bank mit Wohlwollen registriert hat. „Natürlich hat Victor mit den Vorkommnissen in der Winterpause rund um seine Reise zum Africa-Cup eine unglückliche Vorgeschichte. Aber ich honoriere Leistung. Wenn sich einer bemüht, dann wird er belohnt.“

 

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