06.03.2004
Ebbe Sand ließ nach dem Schlusspfiff keine Zweifel aufkommen. „Der Freiburger war beim 2:0 gar nicht am Ball. Das war klar mein Tor.“ Richtig stolz war der Schalker Torjäger, der aber nach seinem Tor zum 1:0 bange Minuten durchlebt hat.
„Nach meinem ersten Tor hat mit Dario beim Jubeln eine Kopfnuss gegeben. Ich dachte meine Nase wäre gebrochen. Das hat total weh getan. Glücklicherweise ist aber alles ok. Aber die Kopfnuss kam sicherlich von Herzen“, konnte Sand nach dem Spiel schon wieder über den ungewöhnlichen Jubeleinsatz von Rodriguez lachen.
Es war der erste Doppelpack für den Dänen seit Dezember 2001. „Den letzten habe ich in Nürnberg geschossen, das hat zu lange gedauert. Ein besonderes Lob gab Sand gleich an den wiedererstarkten Jörg Böhme weiter. „Solche Flanken von Jörg, wie vor dem 2:0, die brauche ich. Wenn die Flanken weiter so kommen, dann treffen wir Stürmer auch wieder.“
Für den Dänen war der klare Erfolg gegen die Breisgauer für die weitere Saison ganz wichtig. „Wir haben zuletzt nur 0:0 gespielt oder die Heimspiele knapp gewonnen. Mit dem 3:0 haben wir gezeigt, dass wir auch zu Hause stark spielen und auch viele Tore schießen können.“
Ganz besonders froh war Ebbe Sand beim Blick auf die übrigen Ergebnisse: „Es ist immer wichtig, weiter nach oben zu kommen. Heute war es eine sehr gute Runde für uns.“ Spekulationen, wonach der Publikumsliebling mit einem vorzeitigen Wechsel nach Dänemark liebäugelt, verwies Sand in das Reich der Fabel. „Ich habe hier Vertrag bis 2005 und werde in der nächsten Saison alles dafür tun, um meinen Stammplatz zu behalten. Mein Ziel ist es, so lange wie möglich auf Schalke zu bleiben.“