04.02.2012
13:2 Ecken, 62 Prozent Ballbesitz und 52:9 Flanken: Und dennoch hieß es nach 90 Minuten 1:1. Julian Draxler, der zur Pause für den wiedergenesenen Jefferson Farfan Platz gemacht hatte, zeigte sich nach Spielschluss enttäuscht.
„Natürlich kann man mit dem Spiel nicht zufrieden sein“, erklärt Draxler, der vor allem die schwache Anfangsphase der Knappen bemängelt: „Wir haben einfach nicht ins Spiel gefunden, das Gegentor hat uns geschockt.“ Wie in der Vorwoche beim 1. FC Köln fanden die Schalker erst nach der Pause zu ihrem gewohnten Kombinationsspiel. Aufgrund zwei unterschiedlicher Halbzeiten muss der Junioren-Nationalspieler konstatieren, dass „wir mit dem Punkt leben müssen“.
Noch im Hinspiel hatten die Königsblauen das Kunststück vollbracht, nach der Pause einen 0:2-Rückstand in ein 4:2 umzuwandeln. Dieses Mal sollte es trotz Powerplay und einer Leistungssteigerung nicht reichen. „Wir haben glücklicherweise noch den Ausgleich erzielt“, gesteht Draxler, der das Spiel nun so schnell wie möglich abhaken will. „Wir gucken jetzt nur noch auf die kommende Aufgabe in Mönchengladbach.“