28.01.2012
In seiner Heimatstadt Köln zeigte Marco Höger eine ganz starke Leistung, die der Youngster mit seinem ersten Bundesligator krönen konnte. Auf schalke04.de spricht der 22-Jährige über seine Gefühle, die Aufholjagd nach der Pause und die Tabellenkonstellation.
Marco Höger, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem ersten Bundesligator. Und dann auch noch in Köln. Können Sie uns so kurz nach dem Abpfiff beschreiben, was in Ihnen vorgeht?
Dieses Spiel war etwas ganz besonderes für mich. Ich bin in Köln geboren und aufgewachsen. Und bis vor kurzem habe ich noch hier gelebt. Viele meiner Freunde und meine Familie waren im Stadion. Dass ich hier getroffen habe, ist für mich eine überragende Sache. Ein unbeschreibliches Gefühl.
Warum hat sich die Mannschaft vor der Pause so schwer getan?
Das ist eine gute Frage. Wir haben schnell ein Gegentor bekommen. Wenn das in Köln passiert, ist es als Gastmannschaft immer schwer, weil die Fans dann noch stärker als sonst hinter ihrer Mannschaft stehen. In der zweiten Halbzeit lief es dann.
Haben Sie eine Erklärung für die Steigerung im zweiten Durchgang?
In der Pause hat der Trainer die richtigen Worte gefunden. Er hat gesagt, dass wir anders spielen müssen. Das haben wir getan. Wir haben taktisch umgestellt, mit einer Raute gespielt. Nach den Toren war es ein Stück weit Euphorie, die uns beflügelt hat. Auch nach dem 4:1 waren wir noch heiß auf Tore.
In der Tabelle liegen Sie weiterhin gleichauf mit Bayern München und den Schwarz-Gelben …
Das ist eine positive Momentaufnahme. Aber wir haben noch 15 Spiele und sind eine junge Mannschaft, die noch im Lernprozess ist. Wir müssen abwarten und weiterhin unser Bestes geben.