S04 hat gegen Mainz Vereinsrekord im Visier

02.02.2012

Im Heimspiel am Samstag (4.2., 15.30 Uhr) gegen den 1. FSV Mainz 05 kann der FC Schalke 04 einen Vereinsrekord einstellen. Denn sechs Bundesligasiege am Stück gab es in der königsblauen Historie erst zweimal: In den Spielzeiten 2004/05 und 2006/07.

Das Hinspiel in Mainz gewann Schalke mit 4:2.|Copyright: firo sportphotoMit derlei Statistik möchte sich Huub Stevens aber gar nicht befassen, wenngleich der Chef-Trainer natürlich - wie immer - einen Erfolg seiner Elf anpeilt. Von den fünf Siegen am Stück gegen Augsburg, Berlin, Bremen, Stuttgart und Köln will er sich bei dem Vorhaben, den sechsten Dreier in Serie einzuheimsen, aber nicht blenden lassen. „Wir haben noch Schwankungen in unserem Spiel“, betont der 58-Jährige und verweist dabei unter anderem auf die erste Halbzeit aus dem vergangenen Bundesligaspiel in Köln. Im RheinEnergieStadion ging Königsblau mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine, gewann am Ende aber 4:1.

„Wir sind auf dem richtigen Weg und machen sehr viele Schritte in die richtige Richtung“, so Stevens, „und manchmal machen wir halt auch einen Schritt rückwärts. Aber auch das ist hilfreich, daraus lernen wir“. Zudem stellt der Fußball-Lehrer bei der Rückbetrachtung der vergangenen Wochen und Monate zufrieden fest: „Wir sind eine Mannschaft. Die Spieler verstehen, dass man für den Erfolg auch etwas tun muss.“

Das gelte auch für die Partie gegen Mainz. „Wenn man oben mitspielt, ist der Gegner immer extra motiviert“, warnt der Coach. „Um den nächsten Sieg einzufahren, müssen wir von Anfang an 110 Prozent geben.“ Denn die 05er seien stärker, als es der aktuelle Tabellenstand aussagt. „Mainz spielt gut gegen den Ball“, erklärt der Niederländer. „Sie agieren sehr druckvoll und sind keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen. Wir dürfen den FSV nicht unterschätzen!“

Diese Warnung hat Stevens seinem Team an den vergangenen Tagen im Training gleich mehrfach mit auf den Weg gegeben. „Die Spieler wissen Bescheid und haben gut gearbeitet“, berichtet der Chef-Trainer, der wegen der eiskalten Temperaturen vor allem auf Übungen mit sehr viel Bewegung setzte. „Die einzigen, die bei der Kälte auf dem Platz leiden, sind die Trainer“, sagt der 58-Jährige augenzwinkernd, ehe er lachend anfügt: „Aber da müssen wir durch. Für die Spieler sollten die Temperaturen in den 90 Minuten gegen Mainz kein Problem sein.“

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