19.02.2004
Alarmstufe Rot für die blau-weiße Innenverteidigung: Am Samstag kommt Bremens Torjäger Ailton in die Arena. 19 Treffer hat der Brasilianer bisher in dieser Saison erzielt, ein Treffer pro Einsatz. Kopfzerbrechen bereitet der Kugelblitz Trainer Jupp Heynckes jedoch nicht.
„Sicherlich ist Ailton ein Spieler, der auch mal überraschende Dinge macht“, räumt der Chefcoach der Königsblauen ein. „Aber ich bin mir sicher, dass wir seine Kreise einengen werden.“ Dabei setzt Heynckes in erster Linie auf seine Innenverteidigung, die in der Rückrunde noch keinen einzigen Treffer zugelassen hat. „Beide Abwehrleute sind relativ schnell. Ich mache mir keine Sorgen.“
Zumal er seinen Verteidigern die Spielweise des momentanen Ausnahmestürmers der Bundesliga noch einmal per Videostudium näher bringen wird. „Es gab doch nicht nur Spiele, wo Ailton getroffen hat. Er ist gefährlich, aber niemand braucht Angst zu haben.“
Dabei hofft Heynckes sogar, dass der 30-jährige Brasilianer seine Trefferserie beibehält. „Allerdings erst in der nächsten Saison, wenn er dann für uns spielt.“ Ein Szenario, auf das sich der Schalker Anhang schon jetzt freut. Nicht zuletzt deshalb geht Heynckes davon aus, dass „Ailton am Samstag herzlich empfangen wird“.