06.12.2008
Endlich wurde der Aufwand auch belohnt. Nach dem 1:0 gegen Hertha BSC war die Stimmung bei den Schalkern gelöst. Die Stimmen zum Spiel.
Kevin Kuranyi: Meine Auswechslung war eine taktische Maßnahme des Trainers, vielleicht wollte er mir eine Pause gönnen. Das Spiel heute war sehr wichtig für uns, da wir nach den schwierigen Wochen unbedingt einen Sieg gebraucht haben. Außerdem sind wir als Mannschaft aufgetreten und haben einen sehr starken Gerald Asamoah erlebt. Die Stimmung in der Mannschaft ist nun viel gelöster und wir konnten ein bisschen Selbstvertrauen für das letzte Spiel in diesem Jahr tanken.
Halil Altintop: Es war schön, heute mal wieder ganz vorne zum Einsatz zu kommen und ich glaube, ich habe meine Aufgabe ganz ordentlich gemacht. In gut einer Woche ist Winterpause und da möchte man natürlich so viele Punkte wie möglich sammeln. Wir können und wollen nun noch in Hoffenheim nachlegen. Heute muss man jedoch erstmal die Fans loben, die von Anfang an hinter der Mannschaft gestanden haben.
Heiko Westermann: Der Sieg war ein hartes Stück Arbeit. Das Tor war in den letzten Spielen wie zugenagelt für uns, aber heute war mit von Anfang an klar klar, dass wir das Tor machen werden. Wir haben 90 Minuten unser Spiel durchgezogen und sind als verdienter Sieger vom Platz gegangen.
Fabian Ernst: Heute wurden wir für unseren hohen Aufwand endlich mal wieder belohnt. Am Ende zählt für uns das Ergebnis: Die Punkte waren wichtig, um den Anschluss nach oben zu halten. Dadurch haben wir die Möglichkeit, in der Rückrunde noch mal oben anzugreifen. Wir wissen, dass wir eine gewisse Qualität haben und dass diese zu mehr als der neunte Platz reicht.
Orlando Engelaar: Wir haben vor dem Spiel versucht, den Druck zu reduzieren und stattdessen als Mannschaft noch enger zusammenzustehen als sonst. Wenn man unsere letzten Partien betrachtet, ist es doch so: In 90 Prozent der Spiele, die wir verloren haben, waren wir besser. Diese Tatsache musste jedoch raus aus unseren Köpfen, denn schließlich geht es immer bei Null los. Der Zusammenhalt auf Schalke muss jetzt weiterhin Bestand haben. Wir alle wissen, dass keiner allein schuld an Niederlagen ist.