Christoph Metzelder: Bin ein Mannschaftsspieler

25.01.2012

Auf den Punkt genau da war Christoph Metzelder beim vergangenen Spiel gegen den VfB Stuttgart, als er noch vor dem Pausenpfiff eingewechselt wurde. Auf schalke04.de spricht der Innenverteidiger über den Ausfall von Benedikt Höwedes, seine Rolle im Team und die Reife seiner noch jungen Mitspieler.

Christoph Metzelder, wegen der Verletzung von Benedikt Höwedes musste gegen Stuttgart in der Abwehr einmal mehr umgestellt werden…
Christoph Metzelder: Ich bin ein Mannschaftsspieler.|Copyright: firo sportphotoDie Umstände sind natürlich nicht so toll, da ich aufgrund der Verletzung von Bene, mit dem ich mich auch privat sehr gut verstehe, ins Team gerutscht bin. Ich habe mich mit ihm per SMS verständigt und es scheint ihm schon besser zu gehen. Wichtig ist, dass wir das als Mannschaft kompensieren und auch ich jetzt in die Bresche springe und dem Team helfe.

In der laufenden Saison kamen Sie in der Bundesliga nicht regelmäßig zum Einsatz. Dennoch hat man nie ein böses Wort von Ihnen gehört. Gehört das zu Ihrem Naturell?
Ich denke, dass ich mich während meiner gesamten Laufbahn immer sehr professionell verhalten und auf die Spiele vorbereitet habe - egal wie die Situation war. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass immer wieder Phasen kommen können, in denen man gebraucht wird. Da bin ich der typische Mannschaftsspieler, der mit 31 Jahren eine andere Rolle einnimmt und den persönlichen Ehrgeiz hinten anstellt.

Wie würden Sie Ihre derzeitige Rolle denn beschreiben?
In den vergangenen Monaten war ich eher eine Art „backup“. Man konnte mich reinwerfen, sofern was passiert ist und es hat funktioniert. Das spricht natürlich auch für eine gewisse Qualität. Das heißt nicht, dass man resigniert, sondern auch weiterhin seine Chance unter den ersten Elf sucht. Ich bin aber niemand, der auf der Bank sitzt und das dann zu Lasten der Mannschaft kundtut.

Haben Sie einen Lieblingspartner in der Innenverteidigung?
Nein, da habe ich absolut keine Präferenz. Man muss auch wirklich sagen, dass wir eine hervorragende junge Generation haben, die jetzt schon eine gewisse Reife hat. Wenn ich das mit meiner Anfangszeit als Profi vergleiche, ist das schon ein Unterschied.

In der Partie gegen den VfB Stuttgart hat die neue Konstellation bereits gut funktioniert. Kann man den 3:1-Erfolg also schon als echten Gradmesser sehen?
Es werden auch noch Spiele kommen, die anders verlaufen, als am Wochenende. Wir hatten das Glück, früh in Führung zu gehen, waren gut im Spiel und haben aggressiv die Zweikämpfe bestritten. Das macht die Situation für Spieler, die dann reinkommen, natürlich leichter. Vor allem bei den bevorstehenden Auswärtsspielen werden wir sicher noch vor andere Prüfungen gestellt.

Zurück



Heldt, Höger, Hildebrand. Die Stimmen zum Spiel
Zum Videoarchiv

Im neuen Kreisel

S04@facebook

Newsletter-Anmeldung

Newsletter-Registrierung





Optionen