„Frag nach“ auf Facebook, dieses Mal mit: Christoph Metzelder

06.02.2012

Auf der offiziellen Facebook-Seite des S04 stellen sich die Knappen-Kicker den Fragen der Fans. Im Schalker Kreisel wird eine Auswahl der interessantesten Fragen und Antworten veröffentlicht. „Frag nach“ auf Facebook, dieses Mal mit: Christoph Metzelder.

Springt in die Bresche, wenn Not am Mann ist. Copyright: firo sportphotoJonathan Blum: Welche besondere Erfahrung oder welchen besonderen Moment aus deiner internationalen Karriere wirst du bis an dein Lebensende nie vergessen?
Die beiden emotionalsten Spiele waren definitiv das Halbfinale bei der WM 2002 in Südkorea, wo knapp 70.000 Koreaner im Stadion waren, und das Vorrundenspiel bei der WM 2006 in Polen. Von der Dramaturgie mit dem späten 1:0 durch Oliver Neuville war das kaum zu überbieten.

Dieter Wiegandt: Du hast in Lüdenscheid, Madrid und jetzt auf Schalke gespielt. Was unterscheidet die Fankulturen in diesen Vereinen? Oder sind sie womöglich doch alle irgendwie gleich?
Spanien hat im Vergleich zu Deutschland eine völlig andere Fankultur. Dort wird Fußball nicht unbedingt im Stadion gelebt. Viele verfolgen die Spiele im Radio oder schauen sie im Fernsehen. Bei Auswärtsspielen von Real Madrid ist das Stadion oftmals halbleer. Den Anhang von Real Madrid oder dem FC Barcelona nennt man auch gerne mal Operetten-Publikum. Die Anhänger versuchen eher weniger Einfluss auf das Spielgeschehen zu nehmen, ihre Mannschaft nach vorne zu treiben. Das ist in Deutschland – speziell im Ruhrgebiet - komplett anders.

Melanie Füllhardt: In Spanien soll die Mentalität eher gelassener sein.Was hast du persönlich und für den Fußball aus der Zeit dort mitgenommen?
Es herrscht dort schon eine andere Lebenseinstellung und eine andere Art und Weise zu Leben. Allein von den Tagesabläufen und den Essenszeiten her. Solche Dinge habe ich mir angewöhnt und mit nach Deutschland gebracht. Vor 24 Uhr kann ich beispielsweise nicht schlafen gehen (lacht).

Sven Geditz: Hast du eigentlich noch Kontakte nach Münster? Erkundigst du dich auch noch über die Preußen?
Ja, klar. Ich bin auch noch Mitglied beim SC Preußen Münster. Dementsprechend werde ich auch ständig über Neuigkeiten informiert. Mit dem sportlichen Leiter, Carsten Gockel, habe ich ja selbst noch zusammen gespielt. Preußen ist ein Club, der mir am Herzen liegt.

Jannik Bürger: Wer war dein Vorbild als Kind/Jugendlicher?
Karl-Heinz Förster. Ich mochte seine Art, Fußball zu spielen.

Manfred Brauer: Hast du schon eine Vorstellung, was du nach Deiner Karriere als Profi beruflich machen möchtest?
Das Thema Management interessiert mich sehr. Ob das letztlich im Fußballbereich oder woanders sein wird, muss man dann sehen.

 

Auf facebook.com/s04 habt ihr ab sofort die Möglichkeit, eure persönlichen Fragen an Neuzugang Chinedu Obasi loszuwerden. Die Antworten gibt’s dann im nächsten Schalker Bundesliga-Kreisel, der zum Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg erscheint.

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