Höwedes: Osnabrück wird kein Selbstläufer

09.02.2010

Vor dem DFB-Pokal-Viertelfinalspiel am Mittwoch (10.2.) beim VfL Osnabrück kommt Benedikt Höwedes eine ungewohnte Rolle zu. Der 21-Jährige ist im laufenden Wettbewerb der torgefährlichste Schalker.


Benedikt Höwedes ist in der laufenden Pokalsaison der torgefährlichste Knappe. |Copyright: firo sportphoto„Wirklich?“, fragt der U21-Nationalspieler etwas ungläubig, als er mit der Statistik konfrontiert wird. „Aber wenn ich darüber nachdenke, stimmt es.“ In der ersten Runde beim TSV Germania Windeck (4:0) traf Höwedes einmal, gegen den TSV 1860 München (3:0) gelang ihm im Achtelfinale sogar ein Doppelpack.

„In dieser Partie habe ich aber auch auf der Außenbahn gespielt, so dass ich etwas mehr Druck nach vorne entwickeln konnte“, blickt das königsblaue Eigengewächs auf die Begegnung im vergangenen Oktober zurück. „In Osnabrück hingegen werde ich aller Voraussicht nach im Abwehrzentrum agieren.“ Treffer Nummer vier in dieser Pokalsaison möchte Höwedes aber nicht ausschließen: „Vielleicht klappt es ja nach einer Standardsituation.“

Der U21-Nationalspieler warnt: Das Spiel in Osnabrück wird kein Selbstläufer. |Copyright: firo sportphotoDie Zielsetzung für das Duell beim Tabellenführer der Dritten Liga ist für den Innenverteidiger eindeutig. „Wir wollen unbedingt ins Halbfinale einziehen, das ist unser großes Ziel“, betont Höwedes. „Deshalb werden wir alles daran setzen, die Partie zu unseren Gunsten zu entscheiden.“

Ein Selbstläufer werde dieses Vorhaben trotz des Zwei-Klassen-Unterschieds aber nicht. „Wir müssen von der ersten Minute an hellwach sein und uns konzentrieren“, fordert der Youngster. „In Freiburg haben wir zuletzt die erste Halbzeit etwas verschlafen. Erst nach der Pause lief es besser.“ Im Gegensatz zum letzten Bundesligaspiel müsse Königsblau vor allem eines verbessern. „Ein Tor muss her. Wer das erzielt, ist egal.“

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