Hof Holz freut sich über Spende von Schalke hilft! und Telekom

06.11.2009

20.000 Euro erhielten die gemeinnützige Stiftung Schalke hilft! jetzt von der "Ich kann was-Initiative" der Deutschen Telekom. Im Rahmen des T-Home Cups im Juli dieses Jahres waren zwei Euro jedes verkauften Tickets gespendet worden. Insgesamt kamen so 80.000 Euro zusammen, die auf die vier beteiligten Vereine aufgeteilt wurden. Schalke entschied sich, mit diesem Geld die integrative Einrichtung Hof Holz zu fördern.

Gelsenkirchen ist an diesem Mittag trist und verregnet. Einladend und gemütlicht sticht Hof Holz aus dem Einheitsgrau hervor. Bereits am Tor an der Braukämperstraße empfängt die Besucher der Geruch von brennenden Ästen und frischem Brot. Denn auf einem kleinen Platz vor dem alten Backhaus stehen gut 50 Kinder um zwei Feuerstellen und brutzeln mit Begeisterung Stockbrot.

Schalke hilft!-Geschäftsführer Moritz Beckers-Schwarz, S04-Vorsitzender Josef Schnusenberg und Telekom-Pressesprecher André Hoffmann bei der Scheckübergabe an die Mitarbeiter vom Hof Holz.Der ideale Ort für die Scheckübergabe, denn mit dem Geld soll das alte Backhaus restauriert werden. Betriebsleiter Karl-Heinz Stachora und Pfarrer Helmut Barth strahlen, als ihnen Schalke hilft!-Geschäftsführer Moritz Beckers-Schwarz, S04-Vorstandsvorsitzender Josef Schnusenberg und André Hofmann, Pressesprecher der Region West der Deutschen Telekom, den Scheck über 20.000 Euro überreichen.

"Mit Ihrer Spende haben Sie uns einen Herzenswunsch erfüllt", bedankt sich Pfarrer Barth im Namen der Gelsenkirchener Begegnungsstätte. Gut 180.000 Euro wird die gesamte Restaurierung kosten. Denkmalschutz-Experten haben das recht brüchige und älteste Gebäude des Hofes vorab untersucht und als erhaltungswürdig bewertet, da heute kaum noch Gebäude dieser Art existieren.

Beim Hof Holz ist die Spende von Schalke hilft! gut angelegt.Wenn es fertig gestellt ist, wird es den Hof Holz um eine weitere Begegnungsstätte bereichern. Hier sollen Kinder generationenübergreifend mit ihren Eltern und Großeltern backen, Menschen mit und ohne Behinderung sollen einer gemeinsamen Aufgabe nachgehen und Zugang zueinander finden. Direkt neben dem Backhaus soll ein "grünes Klassenzimmer" entstehen, in dem Natur erlebbar gemacht wird und Experimente durchgeführt werden.

"Wir haben gesellschaftspolitisch momentan keine wichtigere Aufgabe als Begegnungsräume für die Menschen zu schaffen", erläutert Pfarrer Barth, der seit dem Entstehen der integrativen Einrichtung vor neun Jahren federführend mitwirkt. So sehen es auch die Vertreter Moritz Beckers-Schwarz und André Hofmann, der die Wahl der Knappen als Volltreffer bezeichnete. 

"Als die Telekom mit dem Angebot auf uns zukam, uns mit der "Ich kann was-Initiative" zu unterstützen, haben wir sofort gesagt: Das passt optimal zu unseren eigenen Zielen. Kinder und Jugendliche stehen im Mittelpunkt unserer Förderung und die zu fördernden Projekte zielen auf Nachhaltigkeit ab", so Beckers-Schwarz über die Zusammenarbeit.

Die Kinder waren mit Begeisterung bei der Sache. |Die Nachhaltigkeit des Projekts sah auch die Telekom als wichtigen Faktor, wie André Hofmann erläutert: "Wir möchten, dass Kinder Kompetenzen erlernen. Beim gemeinsamen Backen erzielen sie Erfolgserlebnisse, die ihnen verdeutlichen, dass sie etwas lernen können und sie sich weiterentwickeln können. Solche Projekte müssen langfristig angelegt sein und die Kinder begleiten."

Dass das Geld in der integrativen Einrichtung goldrichtig angelegt ist, konnte auch der dreijährige Gordon bestätigen. Mit geröteten Wangen vom Feuer(-eifer) beim Stockbrotbacken nickte er aufgeregt: "Das war toll. Ich komm jetzt ganz oft".

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