20.02.2012
Ein mehr als deutlicher Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg, vier Tore und super Stimmung in der VELTINS-Arena. Auf schalke04.de lässt Manager Horst Heldt die Partie gegen das handzahme Wolfsrudel Revue passieren und spricht über die Rolle des Torwartfuchses Timo Hildebrand.
Horst Heldt über…
… den Druck vor dem Spiel: Wir mussten uns auf das Wesentliche konzentrieren. Wenn alle Mannschaften um einen herum punkten, steht man im Sonntagsspiel unter Druck. Es war wichtig, dass wir auch Zählbares geholt haben.
… das Spiel gegen Wolfsburg: Die Art und Weise, wie wir gewonnen haben, hat Spaß gemacht. Man darf ja nicht vergessen, wen wir zusätzlich nicht an Bord hatten. Dass es dann die eine oder andere Abstimmungsproblematik geben kann, ist ganz normal. Aber das haben wir mit Einsatzwillen, Kampf Konzentration und spielerischen Elementen wettgemacht. Natürlich sind ein paar Tore zu wenig für uns gefallen. Aber der Sieg war hochverdient, und er tut besonders gut, weil wir nach den letzten Spielen etwas in der Kritik standen.
… Timo Hildebrand: Er hat Sicherheit ausgestrahlt. Schon im Spiel gegen Haifa war zu erkennen, dass auf ihn Verlass ist. Nicht nur, weil er in Israel den Elfmeter gehalten hat, sondern auch, weil er eine enorme Ruhe ausgestrahlt hat. Timo ist natürlich ein alter Fuchs, der die Mannschaft von hinter führen kann – insbesondere in der Rückwärtsbewegung und bei Standardsituationen. Es geht aber für uns nicht um eine Bestätigung, dass es richtig war, Timo zu verpflichten, sondern es ist unsere Aufgabe, Eventualitäten durchzuspielen. Deswegen haben wir uns für seine Verpflichtung entschieden und jetzt froh, dass er da ist. Timo ist ein Teamplayer. Er hat sich Spielpraxis in der U23 geholt, seitdem ständig im Training, hat im Winter eine gute Vorbereitung absolviert und gegen Wolfsburg im Tor gestanden, als wäre nie etwas gewesen.