Horst Heldt: Spieler aus der zweiten Reihe können sich zeigen

26.01.2012

Auch von der aktuellen Verletzungsmisere im Schalker Kader lässt sich Horst Heldt nicht aus der Ruhe bringen. Im Gegenteil, der Manager der Königsblauen versucht der Situation sogar noch positive Aspekte abzugewinnen.

Horst Heldt: Wir werden auf keinen Fall jammern.|Copyright: firo sportphoto„Natürlich ist es nie schön, wenn man viele verletzte Spieler hat. Aber dadurch, dass einige Stammkräfte jetzt ausfallen, haben auch mal Spieler aus der zweiten Reihe die Chance sich zu zeigen, die sonst vielleicht nicht so oft zum Einsatz kommen“, sagt der 42-Jährige. „Wir werden auf keinen Fall jammern.“

Dass Heldt großes Vertrauen in alle Schalker Akteure hat, beweist auch seine Prognose für das Spiel beim 1. FC Köln am Samstag (28.1., 18.30 Uhr). „Ich glaube, dass wir gute Chancen  haben, auch in Köln zu punkten. Zwar ist der FC besonders im eigenen Stadion ein sehr starker  Gegner, doch bin ich mir sicher, dass die Spieler, die wir aufbieten werden, auch sehr gut dagegenhalten können“, so Heldt.

Vor 16 Jahren hat Heldt selbst das Trikot der Kölner getragen. An die Zeit in der Domstadt hat der Schalker Manager noch schöne Erinnerungen. „Der FC war meine erste Station als Profifußballer. In den fünf Jahren, die ich da war, waren da natürlich einige ganz besondere Erfahrungen dabei. Deshalb wünsche ich den Kölnern auch, dass sie eine gute Rolle in der Liga spielen“, berichtet Heldt, um jedoch sofort hinterherzuschieben, dass „dies ausdrücklich nicht für die Spiele gegen den FC Schalke 04“ gelte.

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