15.02.2012
Die Europa League erwacht aus ihrem Winterschlaf. Der FC Schalke 04 startet am Donnerstag (16.2., 19 Uhr) bei Viktoria Pilsen in die K.o.-Runde. Die Vorbereitung auf die Partie in der Runde der letzten 32 beim tschechischen Meister sei nicht einfach gewesen, erklärt Huub Stevens.
„Viktoria hat im Jahr 2012 noch kein Pflichtspiel bestritten, weshalb wir sie nicht beobachten konnten“, sagt der Chef-Trainer. „Aber das bedeutet nicht, dass wir unvorbereitet nach Pilsen gereist sind.“ Gemeinsam mit seiner Mannschaft hat Stevens die Champions-League-Auftritte der Tschechen gegen Barcelona, Mailand und Borissow genauestens unter die Lupe genommen.
„Aus diesen Spielen konnten wir einige Erkenntnisse gewinnen“, verrät der Niederländer. „Pilsen spielt ein gutes Pressing, hat gerade auf Außen schnelle Leute und harmoniert sehr gut als Mannschaft.“ Deshalb will Stevens aus Viktorias Kollektiv auch keinen Spieler herausheben, auf den seine Akteure besonders achten sollen.
„Auch wir müssen als Mannschaft auftreten und unsere Qualitäten abrufen“, fordert der 58-Jährige, denn „es treffen zwei gute Teams aufeinander, die ein gutes Resultat erzielen möchten“. Das ist den Knappen im bisherigen Verlauf der Europa League sehr gut gelungen. Seit sieben Spielen sind die Königsblauen im Wettbewerb ungeschlagen, in den letzten drei Partien auf des Gegners Platz stand am Ende hinten die Null.
Auf die Frage, welche Startelf Schalke in der Doosan Arena ins Rennen schickt, gibt es noch keine Antwort. „Das bespreche ich nach dem Abschlusstraining erst einmal mit den Spielern“, so der Coach. „Ich muss abwarten, wie sich die Spieler fühlen, die zuletzt angeschlagen waren. Natürlich habe ich mir aber schon Gedanken gemacht …“