10.12.2009
Eine Frage, die allen Schalkern auf den Nägeln brennt, ist der Zeitpunkt der Rückkehr von Jermaine Jones ins Mannschaftstraining. Gleich zu Beginn der Sommervorbereitung musste der Mittelfeldspieler wegen eines Haarrisses im linken Schienbein operiert werden. Vergangene Woche stand er wieder auf dem Trainingsplatz, doch das Comeback war nur von kurzer Dauer.
„Bei Jermaine Jones gestaltet sich die Rückkehr schwieriger als zunächst erwartet“, erklärte Chef-Trainer Felix Magath. „Er hat immer wieder Schmerzen, die ihm Probleme bereiten.“ Der Coach macht dem 28-Jährigen aber keinen Druck. „Der Spieler ist derjenige, der sagt, es geht oder es geht eben noch nicht.“ Ein Arzt oder gar ein Trainer könne hingegen nicht vollends beurteilen, ob ein Akteur wieder spielfähig sei.
„Er wurde mehrfach von den unterschiedlichsten Ärzten untersucht. Und bei den Ergebnissen gab es unterschiedliche Auffassungen“, sagte Magath. „Ich habe ihm jetzt freie Hand gegeben, wo und bei wem er seine Reha durchführt. Jermaine muss für sich wissen, was das Beste für ihn ist.“ Denn eines haben Trainer als auch Spieler gemeinsam: den Wunsch auf eine schnelle Rückkehr ins Team. „Ich gehe davon aus, dass er im Trainingslager Anfang Januar in Andalusien wieder zur Mannschaft stößt“, hofft Magath schon bald wieder auf den Schalker Leistungsträger bauen zu können.

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