Joel Matip: Der Ball war hinter der Linie

06.02.2010

Die Enttäuschung auf Schalker Seite war nach dem 0:0 in Freiburg förmlich greifbar. „Wir haben die erste Halbzeit verpennt und konnten froh sein, dass wir nicht in Rückstand geraten sind“, analysierte Christoph Moritz nach der Partie.

Joel Matip im Kopfballduell.|Copyright: firo sportphotoDie Mannschaft habe zwar nach dem 0:1 aus dem Hinspiel gewusst, wie schwer es werden würde, „doch sind wir in der ersten Hälfte nicht in die Zweikämpfe gekommen“, erklärte Joel Matip. Der Mittelfeldspieler ärgerte sich nach dem Spiel doppelt. „Dadurch das Leverkusen auch unentschieden gespielt hat, haben wir die Chancen vertan, noch weiter oben ranzurücken.“

Einen Treffer hatten die Schalker erzielt, doch Schiedsrichter Drees erkannte das Tor von Marcelo Bordon nicht an. „Ich habe drei Meter entfernt gestanden und gesehen, dass der Ball über der Linie war“, sagte Joel Matip nach dem Schlusspfiff. „Allerdings war es für den Schiedsrichter schwer zu sehen. Da kann man ihm keinen Vorwurf machen. Jedoch war es für uns natürlich ärgerlich.“

Trotz des nicht gegebenen Treffers hatten die Schalker in der zweiten Halbzeit noch weitere Tormöglichkeiten. „Da hätten wir den Sieg noch einfahren können. Allerdings sind wir gegen Freiburg nicht wie gewohnt ins Spiel gekommen. Wir hatten zwar ein paar gute Flanken, aber uns fehlte am Ende die Durchschlagskraft“, bilanzierte Lukas Schmitz nach dem Abpfiff. 

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Magath, Manu und Matip. Über Krefeld und Moers nach Hamburg
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