29.01.2012
Die Erkenntnis nach dem 4:1-Auswärtssieg in Köln war nicht neu. Die Knappen können auch nach einem Rückstand siegen. Julian Draxler sah die Kabinengespräche in der Halbzeitpause als einen Schlüssel zum Erfolg.
„Wir haben uns in der Pause als Team auf den zweiten Durchgang eingeschworen“, verriet Draxler kurz nach Spielende, warum die Mannschaft so eindrucksvoll zurück ins Spiel fand. Entscheidend seien jedoch auch die Umstellungen des Trainers gewesen, wie der 18-Jährige betonte. Anerkennende Worte hatte der Mittelfeldmann auch für die Leistung der Hausherren parat. „Sie haben das in der ersten Hälfte geschickt gemacht“, so Draxler, der eingestehen musste: „Wir haben den ersten Durchgang ziemlich verschlafen.“
Die Tore habe man zum richtigen Zeitpunkt geschossen und damit Köln in die Knie gezwungen. Innerhalb von 22 Minuten machten die Schalker aus einem 0:1 ein 4:1, was für den Youngster ein Ausdruck des momentanen Selbstvertrauens war. Grund zum Abzuheben nach zwei Ligaerfolgen im neuen Jahr sah Draxler indes nicht. „Wir bleiben bescheiden und versuchen weiter fleißig Punkte zu sammeln.“