28.01.2012
Nach vier Minuten musste Lars Unnerstall nach einem strammen Schuss von Lukas Podolski hinter sich greifen. Danach aber war der Schalker Schlussmann von den Kölnern nicht mehr zu bezwingen „Ein Torwart ist dafür da, um Bälle zu halten“, kommentierte der 21-Jährige seine starke Leistung im RheinEnergieStadion. „Das ist mein Job.“
Warum bei den Knappen vor der Pause nicht alles rund lief, konnte der Keeper unmittelbar nach Spielschluss nicht erklären. „Hätte ich die Lösung, wären wir direkt so wie ab der 60. Minute aufgetreten“, so Unnerstall.
Stolz war der groß gewachsene Torhüter auf die Moral seines Teams. „Es war nicht das erste Mal, dass wir nach der Pause so stark wieder gekommen sind“, erklärte Unnerstall, den auch eine andere Tatsache sehr zufrieden stimmte. „Wir hatten viele Ausfälle, aber davon haben wir uns nicht unterkriegen lassen. Auch das zeichnet uns aus. In unserem Kader braucht sich keiner verstecken, wir haben viele sehr gute Spieler.“
Mit Blick auf die Tabelle sagte der Schlussmann: „Vor der Saison hätte niemand damit gerechnet, dass wir so weit oben mitspielen. Natürlich wollen wir so lange wie möglich um die ersten Plätze kämpfen. Was dabei herauskommt, wird man nach dem 34. Spieltag sehen.“

Heldt, Höger, Hildebrand. Die Stimmen zum Spiel
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