29.04.2010
Schalkes Chef-Trainer ist vor dem letzten Heimspiel der Saison gegen Werder Bremen am Samstag (1.5., 15.30 Uhr) guter Dinge, ein positives Ergebnis zu erzielen. „Dadurch, dass wir am vergangenen Spieltag Platz zwei sichern konnten, können wir befreit und ohne Druck aufspielen. Möglicherweise ein Vorteil“, meint Felix Magath.
Die Bremer brauchen unbedingt einen Sieg, um ihre Ausgangslage im Kampf um den dritten Rang in der Bundesliga zu erhalten, wenn nicht gar zu verbessern. „Aber auch wir wollen gewinnen, damit wir die Bayern vielleicht noch abfangen können“, so der Coach, denn „ich glaube, dass die Münchener im Endspurt noch einmal Federn lassen“. Andersherum bedeutet das aber auch: Königsblau darf sich keinen Ausrutscher mehr erlauben.
Gegen Werder möchte Magath den Schalker Anhängern ein attraktives Spiel bieten. „Das haben unsere fantastischen Fans verdient“, betont der 56-Jährige, dem die Spielweise der Hanseaten in die Karten spielen könnte. „Bremen ist offensiv sehr stark, vielleicht sogar das beste Team der Liga im Angriffsspiel. Andersherum aber ist Werder des Öfteren anfällig im Defensivbereich. Deshalb wünsche ich mir, dass wir offensiv auftreten.“
Die Statistik untermauert Magaths Aussagen. Die Elf von Trainer Thomas Schaaf erzielte bisher 15 Treffer mehr als die Knappen, andersherum aber kassierte man auch zehn Tore mehr. Entgegen kommt Königsblau zudem die Tatsache, dass Bremen häufig das Heft in die Hand nimmt. „Und das“, so Magath, „liegt unserer Mannschaft mehr als ein Gegner, der sich nur hinten reinstellt.“
Das Hinspiel an der Weser entschied der S04 verdient mit 2:0 für sich. „Unser vielleicht bestes Spiel in der Hinrunde“, blickt Magath zurück. Deshalb sei eine Wiederholung gerne erwünscht. Bei diesem Vorhaben baut er einmal mehr auf die Unterstützung von den Rängen: „Die Fans sollen mit einer Riesenfreude über das bisher Erreichte in die VELTINS-Arena kommen und ihr Team anfeuern.
Personell können die Knappen aus dem Vollen schöpfen, hat sich doch in den vergangenen Tagen niemand verletzt gemeldet. Fehlen werden einzig die Langzeitverletzten Jermaine Jones, Vasileios Pliatsikas und Levan Kenia (alle Aufbautraining). Auch von Sperren sind die Königsblauen nicht betroffen.

Jurados Jugendtraum erfüllt sich auf Schalke
Zum Videoarchiv