Magath: Müssen in Hoffenheim kämpferisch überzeugen!

09.09.2010

„Wir sind zwar noch nicht eingespielt, aber mit einer guten kämpferischen Leistung bei der TSG können wir etwas Zählbares mitnehmen“, sagt Chef-Trainer Felix Magath vor dem Schalker Gastspiel am Freitag (10.9., 20.30 Uhr) beim derzeitigen Tabellenführer 1899 Hoffenheim.

Jefferson Farfan und Co. werden in Hoffenheim kämpferisch gefordert sein. |Copyright: dpa Picture Alliance GmbHDie Gastgeber sind in einer komfortablen Situation. Aus ihren bisherigen zwei Partien heimste die Elf von Coach Ralf Rangnick die Optimalausbeute von sechs Punkten ein. „Wir hingegen haben nach der Heimniederlage gegen Hannover 96 die Pflicht, punkten zu müssen“, betont Magath, der allerdings auch auf Seiten der Kraichgauer einen gewissen Druck sieht: „Hoffenheim muss seine guten Leistungen nun bestätigen. Zumal ich den 4:1-Sieg gegen Bremen zum Ligaauftakt nicht überbewerten möchte. Schließlich hatte Werder wenige Tage zuvor ein sehr kräftezehrendes Spiel in der Champions-League-Qualifikation.“

Nichtsdestotrotz hätte die TSG in beiden bisherigen Partien über weite Strecken überzeugen können. „Wir treffen auf ein selbstbewusstes Team, dessen Spielanlage es ist, den Gegner früh zu attackieren“, weiß Magath. Hoffenheims Stärke sei es, nach Ballgewinnen schnell den Weg zum gegnerischen Tor zu suchen. „Dieser Spielweise müssen wir Paroli bieten, dann werden wir unsere Chancen bekommen“, unterstreicht der S04-Coach.

In der Bundesliga war Königsblau bisher zweimal zu Gast in Hoffenheim. Beide Partien endeten unentschieden und waren hart umkämpft. „Dieses Mal erwarte ich es ähnlich“, sagt Magath. Statt einer Punkteteilung dürfe nach dem Schlusspfiff aber gerne ein Sieg unterm Strich stehen.

Dass seine neu formierte Mannschaft viele spielerische Glanzpunkte setzt, glaubt Magath aber noch nicht. „Wir müssen uns erst einmal einspielen. Das war in den letzten Tagen nicht möglich, da fast die Hälfte des Teams auf Länderspielreisen war“, erklärt er. „Aber wir können kämpfen. Und das werden wir tun!“

Ob Atsuto Uchida und Jefferson Farfan in Hoffenheim mit von der Partie sein können, entscheidet sich kurzfristig. Der japanische Rechtsverteidiger kehrte von seiner Länderspielreise mit einer Blessur zurück. „Atsuto hat sich wahrscheinlich den Zeh gebrochen. Er wird wohl nicht spielen können“, sagt Magath. Eine endgültige Diagnose stehe aber noch aus.

Farfan indes war absprachegemäß erst am Donnerstagmittag (9.9.) zurück in Gelsenkirchen, da Peru am Mittwoch (8.9.) in den USA ein Länderspiel bestritt. „Jeff ist ein international erfahrener Spieler, der diese Belastung wegstecken kann“, sagt Magath. Deshalb geht der 57-Jährige davon aus, auf den Angreifer setzen zu können.

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