11.03.2010
Mit dem VfB Stuttgart kommt am Freitagabend (12.3.) die zweitbeste Rückrundenmannschaft in die VELTINS-Arena. Für Schalkes Chef-Trainer Felix Magath das erste von vier Spielen, in denen die Weichen für den Saisonendspurt gestellt werden.
„Bevor wir nicht die schwierige Phase mit den Spitzenteams aus Stuttgart, Hamburg, Bayern und Leverkusen hinter uns haben, ist eine Prognose darüber, wo wir am Ende stehen werden, unmöglich“, so der 56-Jährige. Keine Frage, dass die Königsblauen bestrebt sind, gegen die Schwaben einen guten Start in diese Wochen hinzulegen. „Wir möchten dieses Spiel gewinnen, um unsere Position zu festigen“, unterstreicht Magath.
Immerhin sind bis Saisonende in neun Partien noch 27 Punkte zu vergeben. „Ich hoffe, dass die Spieler die Tabelle lesen können und erkennen, dass wir morgen erst den 26. Spieltag beginnen und die aktuelle Platzierung vor diesem Hintergrund sehr unbedeutend ist“, wiegelt er ab. „Wir haben noch nichts erreicht und müssen noch sehr strampeln, um ins internationale Geschäft zu kommen.“ Zunächst gilt die volle Konzentration also dem Freitagsspiel und einem Gegner, der sicher nicht unterschätzt wird.
„Der VfB hat nach dem Trainerwechsel überragende Leistungen gezeigt, nicht nur in der Liga, sondern auch in der Champions League gegen Barcelona“, warnt Magath. Christian Gross sei es gelungen, die Mannschaft besser zu vereinen. Das macht der S04-Coach an folgenden Kriterien fest: „Das Team spielt sehr kompakt. Alle arbeiten mit, auch in der Defensive, spielen und kämpfen miteinander. Zudem gelingt ein sehr schnelles Umschalten nach vorne. Alles in allem spielt Stuttgart derzeit einen guten Ball.“ Neben Aliaksandr Hleb habe vor allem die Offensive ihre internationale Klasse unter Beweis gestellt.
Da Stuttgart am kommenden Mittwoch (17.3.) bereits das Achtelfinal-Rückspiel beim FC Barcelona bestreiten wird, könne es sein, dass der eine oder andere Spieler der Schwaben diese Partie schon im Hinterkopf habe und daher nicht die Leistung abrufen könne, wie zuletzt. „Die Mannschaft wird sich ihrer Außenseiter-Chance bewusst sein. Es würde mich wundern, wenn der neue Trainer die Flinte bereits ins Korn geworfen hätte“, sagt Magath. „Trotzdem müssen wir gegen Stuttgart noch konzentrierter zu Werke gehen als zuletzt, denn der VfB hat in der Rückrunde bessere Ergebnisse abgeliefert als wir.“