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14.09.2013

Weg frei für vertrauensvolle Kooperation zwischen Polizei und Schalke 04

Mit einer gemeinsamen Erklärung haben NRW- Innenminister Ralf Jäger und Schalke-Geschäftsführer Peter Peters den Weg zurück zu einer vertrauensvollen Kooperation zwischen der nordrhein-westfälischen Polizei und Schalke 04 geebnet. An dem Treffen, das am Morgen im NRW-Landtag in Düsseldorf stattfand, nahm auch der Präsident des Ligaverbandes Dr. Reinhard Rauball teil.

"Wir stimmen darüber überein, dass Fußballspiele in den Bundesligen sicher und in einer friedvollen Atmosphäre stattfinden sollen", erklärte Jäger am Samstag (14.9.) in Düsseldorf. "Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Verein und Polizei ist hierfür die beste Basis."

Der FC Schalke räumte ein, dass die öffentlich geäußerte Kritik am Polizeieinsatz beim Championsleaguespiel gegen Saloniki in Wortwahl und Tenor zu scharf war. Um zu einer vertrauensvollen Partnerschaft zurückzukommen, vereinbarten die Gesprächspartner, dass Kritik und unterschiedliche Bewertungen von Sicherheitsfragen bei Fußballspielen zukünftig unmittelbar zwischen dem Verein und der Polizei erörtert werden.

Darüber hinaus sollen die Sicherheitskonzepte so optimiert werden, dass künftig weniger Polizei im Stadion eingesetzt werden muss. Auf der Grundlage dieser Verständigung wird die NRW-Polizei die Ordnungskräfte des Vereins ab kommenden Mittwoch im Stadion unterstützen und dort präsent sein. Ob die Vereinbarung greift, wird in einem halben Jahr überprüft.

Tags: Sicherheit