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30.04.2014

Anträge zu Ehrenrat und Kooptation zurückgezogen

Mit der Weiterentwicklung bzw. Optimierung der Vereinssatzung des FC Schalke 04 haben sich im Vorfeld der diesjährigen Jahreshauptversammlung eine Reihe von Anträgen beschäftigt, die Mitglieder bzw. Vereinsgremien in den vergangenen Monaten formuliert und eingereicht haben.

Vor einigen Wochen wurden alle fünf Anträge zum Thema Wahlausschuss zurückgezogen, weil sich alle Antragsteller darauf einigten, in einem Arbeitskreis konsensorientiert einen gemeinsamen Vorschlag für die Jahreshauptversammlung im kommenden Jahr zu erarbeiten. Einen ähnlichen Weg beschreiten nun die Antragsteller Detlef Dahlbeck und Roman Kolbe sowie der Aufsichtsrat des FC Schalke 04.

Während die Vereinsmitglieder Dahlbeck und Kolbe ein verändertes Prozedere bei der Wahl des Ehrenrats durch die Mitgliederversammlung thematisierten, schlug der Aufsichtsrat eine Erhöhung der Anzahl der kooptierten Mitglieder für den Aufsichtsrat vor.

Nach einer Veranstaltung von SchalkeVereint, einer Interessengemeinschaft von Mitgliedern des FC Schalke 04, hatte es am Sonntag (27.4.) in der Glückaufkampfbahn sehr konstruktive Gespräche von Mitgliedern mit Vorstandsmitglied Peter Peters gegeben. An deren Ende stand die Überlegung, dass auch an den Themen Wahlverfahren des Ehrenrats und Kooptationen künftig noch einmal in einem Arbeitskreis gemeinsam gearbeitet werden sollte. Ein Vorschlag, der die Zustimmung des Aufsichtsrats fand.

Dahlbeck und Kolbe werden daher ebenso wie der Aufsichtsrat des FC Schalke 04 ihre diesbezüglichen Anträge zur Jahreshauptversammlung zurückziehen. Mitglied Manuel Bohnert verzichtete in diesem Zusammenhang auf die Möglichkeit, den nicht zugelassenen Antrag über eine Reduzierung der Kooptationsplätze im Aufsichtsrat auf der kommenden Mitgliederversammlung erneut zu stellen. Mitglied Frank Zellin schließt sich dieser Entwicklung an und wird seine nicht zugelassenen Anträge ebenfalls nicht noch einmal auf der JHV stellen.

Dabei bestand im Übrigen Einigkeit, dass etwaige Änderungen hinsichtlich des Wahlverfahrens zum Ehrenrat möglichst so ausgestaltet werden sollen, dass auf der nächsten Jahreshauptversammlung auch bereits eine Wahl nach dem neuen Wahlverfahren stattfinden kann, sofern ein neues Wahlverfahren von der Jahreshauptversammlung verabschiedet wird.

Großen Anklang fand die konstruktive und sachorientierte Haltung aller Antragsteller, deren Anliegen deutlich zu erkennen war: den FC Schalke 04 als eingetragener Verein zu bewahren und auszubauen. Ein Ziel, das auch die Vereinsgremien des Clubs mit Blick auf die Jahreshauptversammlung immer formuliert hatten.

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