Gazprom

22.11.2014

Roberto Di Matteo: Erste Halbzeit war sehr gut

Viertes Heimspiel, vierter Sieg: Roberto Di Matteo konnte sich auch nach dem Duell mit dem zuletzt ganz starken VfL Wolfsburg freuen. schalke04.de hat nach der Partie die Aussagen des königsblauen Fußballlehrers notiert und zudem die Einschätzung von Dieter Hecking aufgeschrieben.

Roberto Di Matteo:

Wir haben gegen eine sehr starke Wolfsburger Mannschaft vor allem in der ersten Hälfte sehr guten Fußball gespielt. Die erste Halbzeit mit drei Toren war sehr, sehr gut. Nach der Pause hat unser Gegner dann seine ganze Stärke gezeigt und unterstrichen, warum er so weit oben in der Tabelle steht. Da haben sie sehr viel Druck aufgebaut. Bei den Gegentoren hatten wir aber etwas Pech, mit etwas Glück hätten wir die Treffer auch vermeiden können. Letztendlich bin ich glücklich, dass unsere Heimbilanz weiterhin sehr gut ist. Als Mannschaft haben wir gut verteidigt. Wir können zufrieden nach Hause gehen. Dank der der drei Punkte sind wir unseren Zielen wieder ein Stück näher gekommen.

Wir haben personell momentan limitierte Optionen, weil einige Spieler verletzt fehlen. Es ist immer wichtig, dass man mit den Spielern, die zur Verfügung stehen, das Bestmögliche herausholt. Darum haben wir taktisch etwas anders agiert als sonst. Das System mit einer Fünferkette haben wir in der vergangenen Woche trainiert. Ob wir auch in den kommenden Partien so auflaufen werden, habe ich noch nicht entschieden.

Dieter Hecking:

Wenn man die ersten 25 Minuten betrachtet, erkennt man schnell die Fehler, die zur Niederlage geführt haben. Da hatten wir zu viele Lücken, das hat Schalke gut ausgenutzt. Beim Stand von 1:0 hatte Ivan Perisic eine gute Chance. Wenn da der Ausgleich fällt, läuft es vielleicht anders. Wir hatten nach den Ergebnissen in den vergangenen Wochen viel Selbstvertrauen getankt und gehofft, auch auf Schalke zu punkten. Nach einer halben Stunde darf es aber nicht 0:3 stehen. Danach haben wir es ordentlich gemacht, nach vorne gespielt, viel Druck entwickelt. Ich denke, am Ende wäre das 3:3 nicht unverdient gewesen.