Gazprom

24.11.2014

Christian Fuchs: Können auch gegen Chelsea punkten

Es ist schon fast drei Jahre her, dass Christian Fuchs ein Bundesliga-Tor für Schalke erzielt hat – zuletzt traf er am 4. Dezember 2011 gegen Augsburg. Umso mehr freute sich der Österreicher über seinen 40-Meter-Treffer gegen den VfL Wolfsburg am Samstag (22.11.). Auf schalke04.de spricht er über unverhoffte Glücksgefühle als Torschütze und die Aussichten für das Spiel gegen den FC Chelsea.

Christian Fuchs, wie haben Sie Ihren Treffer zum 3:0 erlebt?

Ich habe den Ball hereingespielt und natürlich gehofft, dass daraus ein Tor entsteht. Ich habe nicht einmal sofort gejubelt, weil ich nicht wusste, wer das Tor gemacht hat.  Erst habe ich gedacht, Jan Kirchhoff sei es gewesen, aber er hat mir gesagt, dass ich es war – umso glücklicher bin ich jetzt darüber.

Wie haben Sie sich auf Ihrer Position in der Fünferkette zurechtgefunden?

Wir hatten diese Formation schon am Donnerstag und beim Abschlusstraining geübt. Der Trainer hat mich gefragt, ob ich das System spielen kann – was für mich kein Problem ist. Wir haben in Österreich beim SV Mattersburg fünf Jahre lang im 3-5-2 gespielt. Ich habe mich sehr gefreut, in der Startformation zu stehen und mich auch schon beim Training in diesem System sehr wohlgefühlt.

Was erwarten Sie für das Spiel gegen den FC Chelsea?

Chelsea wird durch die Siege in der Liga genau wie Wolfsburg viel Selbstbewusstsein haben. Aber wenn wir unsere Stärken, die wir gegen Wolfsburg in den ersten 30 Minuten gezeigt haben, wieder zeigen, können wir durchaus auch gegen Chelsea einen Punkt holen oder gewinnen.

Wird es für Roberto Di Matteo ein spezielles Spiel gegen seinen Ex-Club?

Es ist immer etwas Besonderes, wenn man gegen einen Ex-Club spielt und als Spieler möchte man dabei besonders viel zeigen. Aber ein Trainer steht draußen am Spielfeldrand und die Mannschaft muss alles umsetzen. Ich denke aber, für ihn wird es auf jeden Fall etwas Besonderes sein.