Gazprom

16.01.2015

Horst Heldt zieht positives Trainingslager-Fazit

Das vierte Trainingslager der Königsblauen in Doha ist vorbei. Einmal mehr konnten die Knappen die optimalen Bedingungen nutzen, um sich bestmöglich auf die Rückserie vorzubereiten. Auf schalke04.de zieht Manager Horst Heldt ein Resümee des Trainingslagers und blickt auf die Rückrunde voraus.

Horst Heldt über ...

... das Trainingslager:

Die Rahmenbedingungen waren perfekt. Wir konnten sehr gut und in Ruhe trainieren. Die Plätze waren in einem tadellosen Zustand. Das Wetter hat auch mitgespielt, es war nicht zu kalt und auch nicht zu heiß. Manchmal war es zwar bisschen windig. Das war aber eher für die Zuschauer als für die Spieler ein Problem. Von daher war es insgesamt ein gutes Trainingslager. Nicht schön war natürlich, dass drei Spieler abreisen mussten. Erfreulich war hingegen wieder, dass Jan Kirchhoff noch zu uns gestoßen ist und nach der Ankunft alle Einheiten ohne Probleme mitmachen konnte. Gleiches gilt für Kevin-Prince Boateng und Sidney Sam. Das wird uns für die Rückrunde sehr helfen. Kevin hat im Test gegen Al-Merrikh zwar eine Prellung davongetragen, es ist aber nichts Schlimmes passiert. Es hätte jedoch keinen Sinn gemacht, ihn in so einem Spiel auf Biegen und Brechen weiterspielen zu lassen.

... die erste Vorbereitung mit Roberto Di Matteo:

Solch intensive Einheiten konnte er bislang mit der Mannschaft noch nicht durchführen, weil immer Englische Wochen oder Länderspielwochen dazwischen gekommen sind. Deswegen war es auch wichtig, die Zeit zu nutzen, um auf explizit auf einzelne Spieler schauen zu können. Allein aus diesem Grund war das Trainingslager Gold wert.

... Roberto Di Matteo:

Es macht sehr viel Spaß, mit ihm zusammenzuarbeiten. Er bringt viele Interessante Dinge ein, hat einen klaren Plan und klare Ansichten vom Zusammenleben und vom Training. Alles das verkörpert und lebt er. Das ist sehr gut für eine Mannschaft. Die Spieler folgen ihm bedingungslos. Das Training ist intensiv und gleichzeitig abwechslungsreich. Vieles ist neu, und das hilft der Mannschaft und dem Verein in der Entwicklung. Von daher hat sich das bewahrheitet, was wir uns bei seiner Verpflichtung versprochen haben.

... Matija Nastasic:

Er ist ein Spieler, den Roberto Di Matteo sehr gerne haben wollte. Er kennt ihn noch aus seiner Zeit in England und hat viele Spiele von ihm gesehen. Im Vorfeld der Verpflichtung hatte der Trainer viel Kontakt mit Matija, sie haben sich intensiv ausgetauscht. Durch Matija werden wir noch flexibler. Bei seinem ersten Einsatz gegen Al-Merrikh hat er mir bereits sehr gut gefallen. Er ist ein intelligenter Spieler, der ein top Passspiel hat und stark nach vorne verteidigt. Der erste Eindruck war auf jeden Fall sehr gut.

... Marcel Sobottka:

Marcel hat in diesem Trainingslager definitiv auf sich aufmerksam gemacht. Er hat wieder einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Es ist ihm wirklich zu wünschen, dass er die guten Eindrücke, die er in Doha hinterlassen hat, bald auch in Pflichtspielen zeigen kann. Marcel ist ein sehr intelligenter Spieler, der mit seiner Abgeklärtheit vieles gut macht auf dem Platz.

... mögliche Rückkehrer in der Rückrunde:

Atsuto Uchida soll wieder ins Training einsteigen, wenn wir wieder in Deutschland sind. Das ist der Plan und bislang spricht auch nichts dagegen. Er wird Sonntag oder Montag wieder dabei sein. Joel Matip macht auch große Fortschritte und kann mittlerweile ohne Schmerzen laufen. Bei ihm ist die Hoffnung groß, dass er zum Rückrundenstart einsatzfähig ist. Ansonsten sind alle anderen Spieler gemäß ihrem Heilungsverlauf auf einem guten Weg. Auch Leon Goretzka, der in Doha hart gearbeitet hat, hat einen Sprung nach vorne gemacht.

... die Ziele in der Rückrunde:

Wir wollen uns wieder für die Champions League qualifizieren. Das wollen Wolfsburg, Leverkusen und Mönchengladbach aber auch. Augsburg sollte man auch noch auf der Rechnung haben. Die Augsburger werden sich nicht so einfach von ihrer Position verdrängen lassen. Dafür sind sie zu gefestigt und zu gut besetzt. Es gibt dann vielleicht noch die eine oder andere Mannschaft, die noch nach oben klettern kann. Es wird wieder einen spannenden Kampf um die begehrten Plätze geben.