Gazprom

14.03.2015

Benedikt Höwedes: Gute Moral bewiesen

Zufrieden mit der Moral, unzufrieden mit dem Ergebnis - wie schon in Madrid hatten die Königsblauen nach dem 2:2 am Samstag (14.3.) in Berlin gemischte Gefühle. schalke04.de hat die Stimmen von Benedikt Höwedes, Joel Matip und Leroy Sane notiert.

Benedikt Höwedes

Wir waren in der ersten Halbzeit klar die spielbestimmende Mannschaft. Nach dem ärgerlichen Gegentor haben wir nicht aufgesteckt, sondern weiterhin guten Fußball gespielt und noch vor der Pause das verdiente 1:1 erzielt. In den zweiten 45 Minuten waren wir dann nicht mehr so druckvoll -vielleicht weil wir gegen Real Madrid viel Kraft gelassen haben. Nach dem erneuten Gegentor haben wir eine gute Moral bewiesen und mehr als verdient einen Punkt geholt. Timon Wellenreuther weiß selbst, dass er bei den Gegentoren nicht ganz so gut aussah. Aber die Mannschaft macht ihm keinen Vorwurf. Er selbst ärgert sich sicherlich am meisten.

Joel Matip

Wir lagen bis zur letzten Minute mit 1:2 zurück. Dass wir dann doch noch einen Punkt mitgenommen ist natürlich gut. Wir hatten uns allerdings selbstverständlich mehr erhofft. Das Spiel in Madrid wollen wir nicht als Entschuldigung gelten lassen. Die Herthaner haben auch ihren Teil dazu beigetragen, dass es superschwierig war. Sie haben einen guten Job gemacht, deswegen müssen wir uns mit dem Punkt zufrieden geben. Angesichts der Tabellensituation ist der eine Zähler allerdings zu wenig. Wir haben aber nach wie vor alles selbst in der Hand.

Leroy Sane

Ich habe wie schon in Madrid gemischte Gefühle. Auf der einen Seite bin ich stolz darauf, dass ich ein Tor erzielt habe und der Mannschaft mit meinem Treffer helfen konnte. Auf der anderen Seite ist es natürlich schade, dass wir nur einen Punkt mitgenommen haben. Es war mehr drin als nur ein Unentschieden. Wir hatten einige Chancen, um weitere Treffer zu erzielen. Wir müssen jetzt nach vorne schauen und uns auf das Spiel gegen Leverkusen konzentrieren. Die Partie ist sehr wichtig für uns.

Tags: Hertha BSC