Gazprom

19.04.2015

Leroy Sane: Bin einfach gelaufen

Mit einem starken Sololauf sorgte Leroy Sane für die Führung in Wolfsburg. Auf der anderen Seite des Feldes avancierte Ralf Fährmann mit einigen starken Paraden für den Punktgewinn der Knappen. schalke04.de hat mit den beiden Protagonisten der Partie gesprochen.

Leroy Sane:

Ich denke, wir können sehr zufrieden sein mit dem Punkt. Es war ein Spiel mit vielen Zweikämpfen, die wir angenommen haben. Ich finde, es war eine gute Mannschaftsleistung, vor allem defensiv. Wolfsburg hatte noch kein Spiel zuhause verloren und hatte auch noch sehr gute Torchancen, die Ralle sehr gut pariert hat. Für jeden von uns ist es jetzt das Ziel, die Europa League noch zu erreichen. Etwas anderes kommt für uns nicht in Frage.

Vor meinem Tor habe ich den Ball weggeköpft und gesehen, dass ich Platz habe. Dann bin ich einfach gelaufen und hatte noch ein bisschen Glück, dass ich den Ball am Schluss noch gut behaupten konnte, obwohl er mir etwas versprang. Es hat mich sehr gefreut, dass ich wieder von Anfang an spielen durfte und ich hoffe, dass ich noch weitere Einsätze bekommen werde.

Ralf Fährmann:

Es war ein Spiel, in dem ich sehr viel zu tun hatte. Es freut mich, dass ich die Mannschaft für lange Zeit im Spiel halten konnte. Für uns war es sehr wichtig, hier zu punkten. Nach den letzten Spielen sind wir nicht mit so viel Selbstvertrauen hierhin gekommen. Umso wichtiger war es, dass wir einen Punkt mitgenommen haben. Wir haben nicht gegen irgendjemanden gespielt. Wolfsburg ist der Tabellenzweite und schwimmt derzeit auf einer Welle. Sie haben eine hohe individuelle Klasse, das darf man nicht vergessen. Wir haben gesehen, dass sie sich vom Spiel am Donnerstag nichts haben anmerken lassen.

Natürlich ist es keine angenehme Situation, dass wir jetzt die Europa-League-Plätze verteidigen müssen, weil wir ursprünglich ein anderes Saisonziel hatten. Aber dass viele Mannschaften noch internationale Plätze erreichen können zeigt, wie stark die Bundesliga derzeit ist. Wir sind in der Position, unseren Tabellenplatz verteidigen zu müssen, und das ist eben derzeit etwas schwieriger.