Gazprom

08.01.2016

Johannes Geis: Freiwurf statt Freistoß

Dass Johannes Geis zu den besten Standardschützen in der Bundesliga zählt, ist hinlänglich bekannt. Der Mittelfeldspieler besitzt darüber hinaus aber auch Treffsicherheit unter dem Korb. Der 22-Jährige setzte sich vor der Abreise ins Trainingslager in einem Shoot-out-Wettbewerb gegen Eric Maxim Choupo-Moting, Ralf Fährmann und Gerald Asamoah durch.

Als Belohnung darf er am Samstag (9.1.) beim Besuch des Basketballspiels zwischen den Orlando Magics und den Washington Wizards im Rahmen der Pausenshow einige Körbe werfen. „Das wird eine tolle Abwechslung neben dem vielen Training. Da ich werfen darf, bin ich schon ein wenig aufgeregt“, gibt Geis zu. „Denn es ist schon etwas anderes, wenn viele tausend Menschen zuschauen.“ Einer seiner Gegner an der Freiwurflinie wird übrigens ein alter Bekannter sein: Kyriakos Papadopoulos. „Wir haben Geisi schon gesagt, dass da was kommen muss“, schmunzelt sein Zimmerpartner und Kumpel Sascha Riether. „Wenn er verliert, werden wir uns eine kleine Strafe überlegen.“

Diese nicht ganz ernst gemeinte Aussage von Riether unterstreicht die gute Stimmung im Team. „Der Charakter der Mannschaft ist weltklasse“, schwärmt Geis. „Es macht riesigen Spaß, mit den Jungs zusammenzuspielen. Der Wechsel zu Schalke war im vergangenen Sommer definitiv die richtige Entscheidung.“

Absolut begeistert ist der Mittelfeldmann auch von den Fans. Geis: „Die Unterstützung in der Hinrunde war überragend. Jedes Heimspiel war ein absolutes Erlebnis. Ich bekomme noch jetzt eine Gänsehaut, wenn ich an verschiedene Momente der vergangenen Monate zurückdenke. Der Jubel nach dem Last-Minute-Treffer gegen Hertha BSC, die Choreographie vor dem Heimspiel gegen Hannover und vieles mehr - das werde ich mein Leben lang nicht vergessen!“

Auf weitere erfolgreiche Kapitel hofft Geis in der Rückserie. „Jeder Spieler arbeitet hart, damit wir die Saison erfolgreich abschließen. Wir müssen alles in die Waagschale werfen“, sagt er. „Ich sehe uns auf einem guten Weg. Ich denke, wer uns im Training beobachtet, der sieht, dass wir Gas geben.“