Gazprom

11.01.2016

Sascha Riether: Die Mischung muss stimmen

Mit fast 33 Jahren ist Sascha Riether der älteste Feldspieler im Kader der Knappen. Neben seinen starken Leistungen profitierte die Mannschaft in der Hinrunde auch von der Erfahrung des Rechtsverteidigers, der vor der Saison vom SC Freiburg ins Revier gewechselt war. „In erfolgreichen Mannschaften muss die Mischung zwischen jüngeren und älteren Spielern stimmen. Bei uns passt es gut“, findet Riether.

„Wir haben eine tolle Mannschaft, jeder ist hungrig auf Erfolg“, erklärt er. „Es macht riesig Spaß, Teil dieses Teams zu sein.“ Daher ist die Motivation für die anstehenden Aufgaben groß. „Wir haben noch einiges vor und kennen die Tabelle. Ich sehe uns gut im Rennen. Wir dürfen auf keinen Fall nachlassen, sondern müssen noch eine weitere Schippe drauflegen. Wichtig wäre es, gegen Bremen mit einem Erfolgserlebnis in die Rückrunde zu starten. Dann kommen wir vielleicht wieder in einen Lauf wie im ersten Saisonteil.“

Mit Neuzugang Younes Belhanda hat der 32-Jährige bereits einige Worte gewechselt. „Ich spreche ganz gut französisch“, sagt Riether, der den Mittelfeldmann, der zuletzt für Dynamo Kiew am Ball war, als „gute Verstärkung“ für die Knappen bezeichnet. In Orlando habe Belhanda nun ebenso wie Alessandro Schöpf die Möglichkeit, die Mannschaft kennenzulernen.

Das Trainingslager gefällt dem Rechtsverteidiger insgesamt sehr gut. „Wir trainieren konzentriert und haben trotzdem Spaß“, sagt Riether und fügt lächelnd hinzu, dass es gar nicht so schlimm sei, dass sich die Sonne im ‚Sunshine State‘ Florida nicht permanent von ihrer besten Seite präsentiere. „Wenn man trainiert, ist es ganz angenehm, wenn es nicht so heiß ist. Sonne ist im Urlaub immer schön - aber wir sind hier nicht im Urlaub. Wir sind hier, um zu arbeiten!“