Gazprom

15.01.2016

Younes Belhanda: Möchte entscheidende Bälle spielen

Während des Trainingslagers in Orlando hatte Neuzugang Younes Belhanda die Möglichkeit, sich in die Mannschaft zu integrieren. Dies habe gut geklappt, so der Mittelfeldmann. Auf schalke04.de spricht der Marokkaner über seine ersten Tage im blau-weißen Trikot, den Grund für seinen Wechsel und seine Ziele mit den Knappen.

Younes Belhanda über …

… seine ersten anderthalb Wochen als Schalker:

Ich habe in den bisherigen Tagen einen absolut positiven Eindruck von der Mannschaft und dem Umfeld gewonnen. Die Jungs haben mich sehr gut integriert und machen es mir leicht, ein Teil des Teams zu werden. Die Stimmung untereinander gefällt mir sehr gut. Es ist ein schönes Gefühl, jetzt ein Schalker zu sein. Ich freue mich auf jede Trainingseinheit und bin schon auf das erste Heimspiel in der VELTINS-Arena gespannt.

… seine Bezugspersonen im Team:

Ich komme mit allen Spielern sehr gut klar. Die Jungs haben einen guten Charakter und zeigen durch ihre Art, dass sie an mir interessiert sind. So kommt man ins Gespräch. Mit Pierre-Emile Hojbjerg und Thilo Kehrer verstehe ich mich besonders gut, das gilt auch für Eric Maxim Choupo-Moting und Joel Matip. Wir können französisch miteinander sprechen. Ich beherrsche aber auch die englische Sprache, sodass es keine Verständigungsprobleme gibt. Die wichtigsten deutschen Begriffe möchte ich so schnell wie möglich lernen.

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… den Grund für seinen Wechsel:

Als Schalke bei mir angefragt hat, musste ich nicht lange überlegen. Ich war sofort Feuer und Flamme, wollte, dass der Wechsel klappt. Die Bundesliga war schon immer ein Traum von mir. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass ich bei einem so großen und bedeutsamen Club wie dem S04 spielen darf. Für einen Wechsel habe ich mich entschieden, weil ich bei Dynamo Kiew mit meiner Situation nicht mehr zufrieden war. In den ersten beiden Jahren in der Ukraine lief es super, ich habe nahezu immer gespielt. Zuletzt war es ein bisschen anders. Deshalb wollte ich einfach eine Luftveränderung.

… seine Ziele mit den Königsblauen:

Ich möchte der Mannschaft mit meinen Qualitäten helfen und versuchen, meine persönliche Note ins Spiel zu bringen. Es ist mein Ziel, offensiv Akzente zu setzen und viele Torchancen zu kreieren. Ich will ein Spieler sein, der die entscheidenden Bälle spielt. Und natürlich möchte ich auch gerne selbst das eine oder andere Tor erzielen. Als ich 2012 mit Montpellier französischer Meister geworden bin, sind mir zwölf Treffer gelungen.

… das Europa-League-Duell mit Schachtar Donezk:

Ich habe mit Dynamo Kiew häufig gegen Schachtar gespielt. Uns erwartet eine technisch starke Mannschaft mit vielen Brasilianern, die den Ball gut laufen lassen. Wir müssen versuchen, selbst viel Ballbesitz zu haben. Die beiden Spiele werden auf jeden Fall eine heiße Kiste. Aber wir haben die Qualität, gegen Donezk zu bestehen.

… sein Vorbild:

Als ich ein Kind war, habe ich für Zinedine Zidane geschwärmt. Das war wirklich ein hervorragender Fußballer. In der Bundesliga habe ich immer Johan Micoud von Werder Bremen bewundert. Er hatte so etwas elegantes am Ball.