Gazprom

24.01.2016

Andre Breitenreiter: Müssen uns für den Aufwand belohnen

Nach dem Schlusspfiff des Duells mit Werder Bremen äußerten sich Andre Breitenreiter und Gäste-Coach Viktor Skripnik zu den 90 Minuten in der VELTINS-Arena. schalke04.de hat die Aussagen der beiden Fußballlehrer notiert.

Andre Breitenreiter:

Schon Mitte der ersten Halbzeit und auch in der Pause mussten wir uns kneifen, dass es 1:1 steht. All das, was wir uns im Vorfeld vorgenommen hatten, haben wir am Anfang gut umgesetzt. Unser Spiel hat sich im Vergleich zu den Partien vor der Winterpause in den ersten 45 Minuten deutlich verbessert. Wir hatten Torchancen, die für drei Spiele reichen. Normalerweise geht man nach so einem Auftritt mit 3:0 oder 4:0 in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel war Bremen besser im Spiel als im ersten Durchgang. Aber wir hatten weiterhin unsere Chancen. Zwar nicht mehr so viele wie vor der Pause, aber immer noch genug, um ein Tor zu erzielen. Es muss unser Anspruch sein, dass wir uns für solch einen hohen Aufwand belohnen. Im Training sind die Bälle drin. Aber das nützt nichts, wenn die Dinger im Spiel nicht sitzen. Wir müssen die Köpfe hochnehmen und weiter Gas geben.

Viktor Skripnik:

Wir sind überglücklich, dass wir drei Punkte mitnehmen. Aber wir wissen, dass wir noch 16 Spiele vor uns haben und weiter akribisch arbeiten müssen. Wenn man das Spiel betrachtet, sind wir ehrlich und wissen, dass Schalke am Anfang deutlich stärker war. Unser Gegner hat aber vergessen, ein zweites Tor zu schießen. Nach dem 1:1 waren wir besser und ich finde, wir haben am Schluss verdient und souverän gewonnen. Die harte Arbeit der Vorbereitung wurde mit dem Sieg belohnt. Wir sind auf dem richtigen Weg. Der Erfolg auf Schalke wird uns sicherlich Selbstbewusstsein verleihen.