Gazprom

24.01.2016

Roman Neustädter: Frustrierender Spielverlauf

Das 1:3 gegen Werder Bremen ärgerte die königsblauen Profis. Denn in einem waren sich alle Beteiligten einig: diese Niederlage war unnötig. schalke04.de hat die Aussagen von Roman Neustädter, Klaas-Jan Huntelaar und Joel Matip zum Geschehen in der VELTINS-Arena notiert.

Roman Neustädter:

Aufgrund der Ergebnisse der Konkurrenz ist die Niederlage noch ärgerlicher, auch weil wir zu Hause aufgetreten sind. Wir hatten genug Chancen, um als Sieger vom Platz zu gehen. Leider haben wir sie nicht genutzt. Werder ist kurz vor der Pause glücklich zurückgekommen. Wir wollten den zweiten Durchgang genauso angehen wie den ersten, aber Werder hat es dann besser gemacht, sodass wir in der Mitte nicht mehr so viele Räume hatten. Es war ein kurioses Spiel mit einem sehr frustrierenden Verlauf für uns. Es sind kleine Details, die wir verbessern müssen, um in so einer Begegnung mit 2:0 oder 3:0 in Führung zu gehen und das Ergebnis runterspielen zu können. Wir müssen den Kopf jetzt oben behalten und weiter Gas geben, damit die Dinger das nächste Mal ins Tor gehen. Die Niederlage und den Spielverlauf müssen wir jetzt schnell aus den Köpfen kriegen und uns auf das Duell mit Darmstadt fokussieren.

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Klaas-Jan Huntelaar:

Das Ergebnis ist eigentlich unglaublich. Wir haben in der ersten Hälfte unsere bisher beste Saisonleistung gezeigt. Wir haben super Fußball gespielt und uns von hinten gut nach vorne kombiniert. Allerdings hatten wir sehr viel Pech im Abschluss. Ich selbst hatte drei gute Torchancen. Beim Heber hatte ich Pech mit der Latte. Werder hat dann aus dem Nichts das 1:1 erzielt. Das war sehr unnötig, weil wir bis dahin eigentlich mit zwei oder drei Treffern hätten führen müssen. Danach ist das Spiel ein wenig gekippt. Wir hatten aber auch in der zweiten Hälfte unsere Chancen. Es ist sehr bitter, dass wir die diese nicht genutzt haben und als Verlierer vom Platz gegangen sind. Solche Sachen passieren. Wir müssen weiter hart arbeiten. Dann werden wir auch wieder häufiger treffen.

Joel Matip:

Das war eigentlich keine schlechte Partie von uns. Wir haben aber leider zu viele Chancen liegen gelassen, hatten es selbst in der Hand. Wenn wir früher das zweite Tor erzielen, geht das Spiel am Ende ganz anders aus. Auf der Leistung vor der Pause müssen wir aufbauen, unsere Möglichkeiten in den kommenden Wochen kaltschnäuziger nutzen. Solche Tage gibt es im Fußball. Es liegt definitiv nicht an der Einstellung des Teams, wir kreieren zahlreiche Chancen und müssen weiter hart dafür arbeiten, dass sie in Zukunft auch reingehen. Jeder einzelne war bemüht, keiner vergibt die Dinger extra. Bremen war abgezockter. Ich bin aber guter Dinge, dass wir in den kommenden Spielen das Tor wieder treffen und Punkte einfahren werden.