Gazprom

08.02.2016

Alessandro Schöpf: Ein Riesenmoment für mich!

Gegen den VfL Wolfsburg feierte Alessandro Schöpf am Samstag (6.2.) seine Arena-Premiere, nachdem er am Spieltag zuvor bereits in Darmstadt eingewechselt worden war und etwas Bundesligaluft schnuppern konnte. Der erste Auftritt im königsblauen Wohnzimmer verlief dabei wie gemalt. Denn kurz nach seiner Einwechslung markierte der Österreicher den Treffer zum 3:0-Endstand.

„Das Tor war natürlich ein Riesenmoment für mich!“, sagt der Mittelfeldmann, denn „so häufig habe ich ja noch nicht vor über 60.000 Zuschauern gespielt. Ich habe den Ball ganz gut getroffen. Danach war es einfach nur die pure Freude. Ich wusste gar nicht richtig, wo ich hinlaufen sollte.“ Noch wichtiger als der Treffer sei aber der Sieg gewesen, unterstreicht Schöpf: „Wir haben mit Wolfsburg einen direkten Konkurrenten um die vorderen Platzierungen auf Abstand gehalten. Das macht den Dreier natürlich noch wertvoller.“

Seinen Wechsel vom 1. FC Nürnberg zum FC Schalke 04 bezeichnet der Mittelfeldspieler als genau die richtige Entscheidung. „Ich habe mich vom ersten Moment an sehr wohlgefühlt“, sagt er. „Ich hoffe, dass ich mich schnell weiterentwickeln kann, und möchte mit dem, was ich kann, der Mannschaft helfen“, erklärt Schöpf. Die Rahmenbedingungen auf Schalke seien perfekt. „Die Trainingsplätze, die Kabinen, das ganze Gelände - es passt!“

In seinen ersten Wochen im Revier hat der Youngster bereits zahlreiche Eindrücke gesammelt. „Und alle waren sehr positiv. Hier lässt es sich leben. Nur eine Currywurst habe ich noch nicht gegessen, aber das werde ich definitiv bald nachholen“, schmunzelt er.

Gegen den VfL Wolfsburg traf Alessandro Schöpf zum 3:0-Endstand. Copyright: imago

Die Eingewöhnung sei ihm nicht schwer gefallen, da die Mannschaft ihn sehr herzlich empfangen habe. Zudem kannte er Pierre-Emile Hojbjerg noch aus der gemeinsamen Zeit in München. „Wir haben uns damals immer super verstanden“, berichtet Schöpf, der mit Michael Gspurning auf Schalke zudem auf einen Landsmann getroffen ist. „Wir hatten uns vor meinem Wechsel noch nie gesehen. Aber er ist an meinem ersten Tag sehr nett gewesen, kam gleich zu mir. Mit ihm habe ich mich auf Anhieb super verstanden.“

Seine persönlichen Ziele für die kommenden Wochen und Monate beschreibt der Österreicher folgendermaßen: „Zunächst muss ich mich auf Bundesliga-Niveau etablieren. Das ist ja noch alles neu für mich. Die Intensität, das Tempo. Das heißt konkret: Ich möchte mehr Zug zum Tor entwickeln, defensiv an meiner Stabilität arbeiten und an meiner Aggressivität im Zweikampfverhalten. Dazu möchte ich in der Offensive mein Kopfballspiel verbessern.“ Und mit der Mannschaft, so Schöpf, „will ich eine erfolgreiche Rückserie spielen und meinen Teil dazu beitragen.“ Der Treffer gegen die Wölfe war bei diesem Vorhaben definitiv ein guter Anfang.