Gazprom

12.02.2016

Andre Breitenreiter: Gegentore nahezu aus dem Nichts

Zwei Gegentore, die sich nicht unbedingt abzeichneten, kosteten den Königsblauen einen Punktgewinn in Mainz. Andre Breitenreiter ärgerte sich dementsprechend über die beiden Treffer der Rheinhessen in einem engen Spiel, in dem sein Team gegen die Elf von Martin Schmidt nach dem Ausgleich insgesamt nicht zwingend genug war. schalke04.de hat die Aussagen der beiden Fußballlehrer notiert.

Andre Breitenreiter:

Es war das erwartet schwere Spiel. Wir sind gut reingekommen und hatten ein fußballerisches Übergewicht. Dabei gehörten uns auch die ersten Möglichkeiten durch Klaas-Jan Huntelaar und Leon Goretzka. Abgesehen von einer Cordoba-Chance haben wir wenig zugelassen. Fast wie aus dem Nichts kassieren wir dann das 0:1. Da haben wir nicht gut verteidigt.

In der zweiten Hälfte waren wir direkt gut drin und haben schnell das 1:1 erzielt. Nach dem Ausgleich waren wir eine Viertelstunde am Drücker und haben auf das zweite Tor gedrängt. Das ist uns leider nicht gelungen. Der zweite Gegentreffer fiel wieder nahezu aus dem Nichts. Wir haben am Ende noch einmal alles versucht, gehen aber leider als Verlierer in diesem engen Spiel vom Platz.

Martin Schmidt:

Die ersten zehn Minuten ging es richtig ab. Wir wussten, dass es schwer wird, gegen Schalke zu verteidigen. Das haben wir insgesamt gut gemacht. Wir haben zwar ein Tor zugelassen, aber insgesamt standen wir gut. Julian Baumgartlinger hat lange auf ein Tor warten müssen. Schön, dass es jetzt ein so wichtiger Treffer für uns war. Unser Lauf- und Kampfwille war sehr stark. Wir haben es zuletzt viermal geschafft, in dieser Statistik vorne zu liegen. Das machen wir derzeit sehr gut. Ich möchte meinem Team ein Riesenkompliment für diese Leistung aussprechen.