Gazprom

17.02.2016

In Lwiw eine gute Ausgangslage verschaffen

Mit einem guten Gefühl im Gepäck ist der königsblaue Tross am Mittwoch (17.2.) um 14.56 Uhr Ortszeit in Lwiw gelandet. In der westukrainischen Stadt nahe der polnischen Grenze treffen die Knappen am Donnerstag (18.2.) um 21.05 Uhr deutscher Zeit im Hinspiel der Runde der letzten 32 in der Europa League auf Schachtar Donezk.

Auch die ‚Gastgeber‘ müssen reisen. Denn aktuell kann das Team von Chef-Trainer Mircea Lucescu, das als Tabellendritter seiner Champions-League-Gruppe das Ticket für die K.o.-Runde der Europa League gelöst hat, wegen der politisch unruhigen Lage seine Heimspiele nicht in Donezk ausrichten und muss ins über 1000 Kilometer entfernte Lwiw ausweichen.

„Uns erwartet eine schwierige Aufgabe, Donezk ist schon ein Brocken. Aber wir nehmen das an - denn wir wollen in der Europa League möglichst weit kommen“, sagt Dennis Aogo. Und Eric Maxim Choupo-Moting, der nach seiner Prellung am Beckenkamm wieder einsatzbereit ist, fügt hinzu. „Vom Namen und der Stärke her ist das Königsklassen-Niveau.“

Folgende Spieler saßen im Flieger:

Tor: Ralf Fährmann, Fabian Giefer, Alexander Nübel

Abwehr: Marvin Friedrich, Junior Caicara, Sead Kolasinac, Dennis Aogo, Sascha Riether, Joel Matip, Roman Neustädter

Mittelfeld: Johannes Geis, Max Meyer, Leon Goretzka, Younes Belhanda, Sidney Sam, Leroy Sane, Alessandro Schöpf

Angriff: Eric Maxim Choupo-Moting, Klaas-Jan Huntelaar

Der S04 peilt an, im Hinblick auf das Rückspiel am Donnerstag (25.2.) ein gutes Ergebnis beim ukrainischen Tabellenführer zu erzielen, um dann „in der VELTINS-Arena den Deckel drauf zu machen“, so Aogo. Den Gegner, der mit der Partie gegen die Königsblauen ins Pflichtspieljahr 2016 startet, haben die Knappen intensiv studiert. „Schachtar hat schnelle und quirlige Spieler“, sagt Johannes Geis. „Aber ich denke, es ist eine Aufgabe, die wir bestehen können.“

Vor allem auf die brasilianischen Offensivkräfte der Ukrainer gelte es aufzupassen, meint Choupo-Moting. „Schachtar ist seit Jahren mit starken Spielern besetzt und auch, wenn unser Gegner in der jüngeren Vergangenheit namhafte Abgänge hatte, besitzt er immer noch viel Qualität. Ich freue mich auf die beiden Duelle.“

Der Unterstützung ihrer treuen Fans können sich Leroy Sane und Co. in der Ukraine auf jeden Fall gewiss sein. Insgesamt 1400 Anhänger werden in der Arena Lwiw vor Ort sein, um ihr Team zu unterstützen.