Gazprom

24.02.2016

Mircea Lucescu: Vergangenheit zählt nicht

Die VELTINS-Arena ist für Schachtar Donezks Chef-Trainer Mircea Lucescu kein unbekanntes Terrain. Denn der 70-Jährige, der bereits seit 2004 die sportlichen Geschicke des ukrainischen Spitzenvereins lenkt, hat mit seinem Team bereits einmal auf Schalke gespielt.

In der Saison 2004/2005 setzten sich die Orange-Schwarzen im UEFA-Cup - ebenfalls in der Runde der letzten 32 - mit 1:0 in Gelsenkirchen durch und zogen nach einem 1:1 im Hinspiel ins Achtelfinale ein. Gegen eine Wiederholung hätte der rumänische Coach erwartungsgemäß nichts einzuwenden. „Das wäre natürlich großartig. Aber die Vergangenheit ist Geschichte, für mich zählt die Gegenwart. Wir haben im Gegensatz zum Spiel im Jahr 2005 eine völlig neue Situation. Beide Begegnungen können nicht miteinander verglichen werden“, sagt Lucescu.

Der erfahrene Fußballlehrer hat für das Match in der VELTINS-Arena keinen Favoriten ausgemacht. „Beide Mannschaften liegen gleichauf, ich sehe kein Team im Vorteil“, meint Lucescu. „Das 0:0 aus dem Hinspiel ist ein gefährliches Ergebnis. Schalke hat dabei vielleicht etwas mehr Druck, daher hoffe ich, dass uns eine offensivere Spielweise des Gegners Räume bietet, die wir nutzen können.“

Mittelfeldspieler Taras Stepanenko betont, dass seine Mannschaft selbstbewusst und sehr ehrgeizig in die Partie gehe. „Wir haben das Hinspiel analysiert und wissen, was wir besser machen müssen“, erklärt der 26-Jährige. „Vieles war schon sehr gut, denn man darf nicht vergessen, dass das Duell mit Schalke unser erstes Pflichtspiel in diesem Kalenderjahr war.“ Abschließend betont der ukrainische Nationalspieler: „Wir wollen ins Achtelfinale einziehen. Es wird ein spannendes Spiel!“

Für das Spiel gegen Schachtar Donezk sind weiterhin Eintrittskarten erhältlich. Die Tageskassen Ost und West an der VELTINS-Arena öffnen daher am Spieltag um 17 Uhr.