Gazprom

25.02.2016

Ralf Fährmann: So kommt man nicht weiter

Enttäuschender kann ein Abend kaum sein: Mit einer deutlichen 0:3-Niederlage im Europa-League-Rückspiel gegen Schachtar Donezk haben sich die Königsblauen aus dem Wettbewerb verabschiedet. schalke04.de hat die Stimmen zum Spiel notiert.

Ralf Fährmann:

Das war ein sehr enttäuschender Abend. Wir haben uns das alle natürlich ganz anders vorgestellt. Man muss dann auch ehrlich sein: Das war eine schwache Leistung von uns. So kann man nicht weiterkommen. Das war insgesamt einfach zu wenig. Wir haben dem Gegner total in die Karten gespielt und müssen uns der Kritik jetzt zurecht stellen. Wir müssen diesen Rückschlag wegstecken, auch wenn es nicht einfach ist. Wir haben nicht viel Zeit bis zum nächsten Spiel. In der Liga wartet Eintracht Frankfurt auf uns. Da wollen wir zeigen, dass wir es besser können. Trotz der riesigen Enttäuschung geht es weiter. Mit der Situation müssen wir umgehen.

Klaas-Jan Huntelaar:

Es war eine schwache Leistung von uns. Eigentlich sind wir stark ins Spiel gekommen, zu Beginn sah es noch gut aus. Wir hatten dann Pech mit dem Pfostenschuss von Johannes Geis. Beim 0:1 sind wir in einen Konter gelaufen. Anschließend mussten wir noch offensiver werden, um zwei Tore zu erzielen. Das war natürlich nicht einfach und hat Donezk in die Karten gespielt. Leider konnten wir das Spiel nicht mehr drehen. Wir hatten uns selbstverständlich deutlich mehr erhofft, haben das, was wir können, aber nicht abgerufen. Wenn man zu viele einfache Fehler macht, wird man irgendwann bestraft. Natürlich tut diese Niederlage sehr weh. Aber wir müssen in der nächsten Partie wieder da sein.

Johannes Geis:

Wenn mein Freistoß zu Beginn reingeht, läuft das Spiel anders. Nichtsdestotrotz war das insgesamt viel zu wenig von uns. Das reicht nicht, um weiterzukommen, wir waren nicht clever genug. Jeder muss sich an die eigene Nase fassen und wieder auf die Aufgaben fokussieren. Das hat uns gegen Darmstadt und Wolfsburg ausgezeichnet. Wenn man ein paar Prozentpunkte weniger gibt, reicht das nicht. Wir können es in der kommenden Woche nicht wieder gut machen. Wir sind leider ausgeschieden. Donezk ist eine erfahrene Mannschaft, die spätestens nach dem 2:0 nichts mehr hat anbrennen lassen. Jetzt müssen wir als Team zusammenhalten und uns da wieder rauskämpfen. Es ist verständlich, dass die Fans pfeifen. Wir müssen wieder Herz und Leidenschaft auf den Platz bringen, das honorieren dann auch die Fans.