Gazprom

02.03.2016

Alessandro Schöpf: Das gibt Rückenwind

Nach dem Sieg gegen den HSV stellten sich Klaas-Jan Huntelaar, Alessandro Schöpf und Roman Neustädter den Fragen der Medienvertreter. schalke04.de hat die Aussagen des Trios notiert.

Klaas-Jan Huntelaar:

So ein Gegentor kann mal passieren. In unserer Situation ist so ein früher Gegentreffer natürlich bitter. Dennoch sind wir gut ins Spiel gekommen und haben weitergekämpft. Wir haben eine gute Moral bewiesen, das war sehr wichtig. Wir sind sehr aggressiv aufgetreten und wollten zeigen, dass der HSV keine Punkte mitnehmen wird. Das ist uns gut gelungen. Bei meinem Treffer habe ich spekuliert, dass Rene Adler etwas weit vor seinem Tor steht. Er war kurz zuvor auch weit draußen und hat eine Flanke abgefangen. Deswegen habe ich es einfach probiert. Zum Glück hat es geklappt. Der Sieg war sehr wichtig für die Köpfe und das Selbstvertrauen. Nach den zuletzt negativen Erlebnissen war es besonders schön. Insgesamt war es für alle Beteiligten ein gelungener Abend. Aber wie nach Niederlagen müssen wir auch den Sieg abhaken und uns auf die nächste Partie konzentrieren. In Köln wollen wir nachlegen.

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Alessandro Schöpf:

Das Spiel ist sehr unglücklich angefangen aus unserer Sicht. Wir haben nach dem Rückstand aber Moral bewiesen und uns stark zurückgekämpft. Wir haben immer wieder den Weg nach vorne gesucht und uns viele Torchancen herausgearbeitet. Ich denke, der Sieg ist letztendlich verdient. Die vergangenen Wochen waren nicht einfach für uns. Wenn man dann so bitter in Rückstand gerät, wird es natürlich sehr schwer. Deswegen muss man der Mannschaft ein Riesenkompliment aussprechen. Wir haben alles gegeben, gefightet und unsere Chancen dann auch verwertet. Das gibt uns mit Blick auf die kommende Aufgabe beim 1. FC Köln ein wenig Rückenwind. Wir wollen den Schwung mitnehmen und die Partie genauso angehen. Dann ist auch in Köln was drin.

Roman Neustädter:

Schon in Frankfurt haben wir defensiv gut gestanden und wenig zugelassen. Daran haben wir gegen den HSV angeknüpft und uns zudem unzählige Chancen herausgespielt. Insgesamt war der Sieg hochverdient, auch wenn der HSV in Führung gegangen ist und in der 90. Minute noch den Anschlusstreffer erzielt hat. Beim 0:1 hatten wir ein Kommunikationsproblem. Ich hätte den Ball wegköpfen können, bin auf Zuruf aber davon ausgegangen, dass ihn Ralf Fährmann aufnimmt. Das passiert - wichtig ist, wie wir die Situation angenommen haben und weiter angerannt sind. Wir haben uns ordentlich durchkombiniert und die Fans mitgenommen. Das nächste Ziel ist Köln. Und auch da wollen wir drei Punkte mitnehmen.