Gazprom

14.03.2016

Überraschungsgäste: Heldt und Höwedes bei Mitgliederveranstaltung

Auf breites Interesse stieß am Samstag (12.3.) die erste Mannschaftsbetreuer-Veranstaltung in Berlin. Wenn auch die Niederlage am Abend zuvor schmerzlich war, so geriet das Treffen der Mitglieder zu einem vollen Erfolg. Überraschung inklusive.

Rund 150 Anhänger folgten der Einladung und wollten mehr erfahren über das Konzept der Mannschaftsbetreuer, das Florian Hartmann, Leiter Mitglieder und Beauftragter für Mitgliederinteressen beim FC Schalke 04, ausführlich vorstellte. „Für die ehrenamtliche Aufgabe des Mannschaftsbetreuers für den Bereich Berlin interessieren sich momentan 20 Mitglieder“, freute sich Hartmann nach Ende der gelungenen Veranstaltung. „Der direkte Kontakt macht einfach Spaß und es ist wichtig, zu wissen, welche Themen die Fans bewegen.“

In seiner Meinung bekam er prominente Unterstützung. Denn zur Überraschung aller Schalker hatten sich Horst Heldt und Benedikt Höwedes nach dem Spiel nicht mit dem Rest der Mannschaft zurück auf den Weg ins Ruhrgebiet begeben. Stattdessen besuchten sie das Mitgliedertreffen, um ebenfalls mit den Anhängern ins Gespräch zu kommen.

„Es ist uns ungeheuer wichtig, zu wissen, was die Basis denkt und fühlt, denn die Vereinsfamilie trägt wesentlich dazu bei, unseren FC Schalke 04 zu etwas ganz besonderem zu machen“, erläuterte Heldt seine Beweggründe. Höwedes schilderte es aus Spielersicht: „Es ist einfach unglaublich wie unsere Fans uns begleiten, das ist auch für die Mannschaft extrem wichtig und verlangt unseren größten Respekt, deshalb freue ich mich über Gelegenheiten wie diese.“

Wichtig für einen engen Austausch sei auch das kritische Gespräch, weshalb Heldt und Höwedes keiner Frage auswichen, Vereinspolitik, strittige Fragen und die Partie vom Vorabend wurden offen diskutiert. Diese Offenheit kam an. „Man muss nicht immer bei allen  Entscheidungen einer Meinung sein, aber insgesamt hast du sehr gute Arbeit für unseren Verein geleistet, dafür möchte ich mich bedanken“, resümierte ein Anhänger abschließend. Diskussionsfreudig, interessiert und zuverlässig - so präsentierte sich der königsblaue Besuch in der Hauptstadt.