Gazprom

25.03.2016

Alessandro Schöpf: Als Kind schon davon geträumt

Als Alessandro Schöpf vor einigen Tagen nach dem Training auf sein Mobiltelefon schaute, wusste er, dass etwas Besonderes passiert sein musste. Denn auf seinem Display erschienen zahlreiche SMS und Whatsapp-Nachrichten. Es waren Glückwünsche von Freunden und Bekannten zur erstmaligen Nominierung für die österreichische A-Nationalmannschaft.

„Wirklich geglaubt habe ich an eine Berufung aber erst, als ich auch meine E-Mails gecheckt und die Nachricht gesehen habe, dass ich tatsächlich für die Spiele gegen Albanien am Samstag und die Türkei am Dienstag nominiert bin“, berichtet der Mittelfeldspieler. „Ein großartiges Gefühl. Davon habe ich schon als kleiner Junge geträumt. Dass dieser Traum nun tatsächlich wahr geworden ist, freut mich riesig.“

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Die österreichische Nationalelf, die sich als Gruppensieger vor Russland und Schweden souverän für die Europameisterschaft qualifizieren konnte, bezeichnet Schöpf „als sehr gutes Team. Umso aufregender ist es für mich, dass ich jetzt dabei sein darf.“ Ob die Nominierung auch eine Chance sei, um noch auf den EM-Zug aufzuspringen, will der Mittelfeldmann nicht bewerten. Dies entscheide einzig und allein Marcel Koller.

Schöpf möchte sich beim Nationalteam von seiner besten Seite präsentieren und zudem weiterhin mit Leistung auf Schalke überzeugen. Die ersten zwei Monate im blau-weißen Trikot sind nahezu perfekt für den Neuzugang aus Nürnberg verlaufen. Der 22-Jährige erzielte zwei Tore, zudem legte er zwei weitere Treffer seiner Mitspieler auf. „Alessandro hat sich gut eingelebt und fühlt sich wohl“, lobt Sportvorstand Horst Heldt.

„Ich habe mir einfach nur vorgenommen, dass ich in den Einsatzminuten, die ich bekomme, immer alles gebe, was möglich ist. Und ich denke das ist mir teilweise ganz gut gelungen“, sagt Schöpf. Das Tempo mit Ball sei in der Bundesliga ein ganzes Stück höher, so dass viel weniger Zeit für deine Entscheidungen bleibe, erklärt er. „Ich hoffe natürlich, dass es für mich so weitergeht. Vor allem aber ist wichtig, dass wir vor als Mannschaft Erfolg haben. Nur dann kann auch der Einzelne glänzen.“