Gazprom

16.02.2017

Max Meyer: Treffe nicht jede Woche per Kopf

Drei Tore und dazu hinten die Null sorgten nach dem Schlusspfiff im Toumba Stadion für strahlende Gesichter. schalke04.de war in der Mixed Zone bei Max Meyer, Leon Goretzka und Christian Heidel auf Stimmenfang.

Max Meyer:

PAOK hat zu Beginn sehr viel Druck gemacht. Diese Kulisse ist ihr zwölfter Mann. Dem mussten wir am Anfang erstmal standhalten. Das ist uns gelungen. Wir haben dann zum richtigen Zeitpunkt das 1:0 erzielt. Anschließend haben wir den Ball gut laufen lassen und wenig zugelassen. Am Ende ist der Sieg auch in der Höhe verdient. Genauso haben wir uns das vorgestellt. 3:0 auswärts - das ist ein sehr, sehr gutes Ergebnis. Wir haben gut und konzentriert gespielt. Im Rückspiel müssen wir eine ähnliche Leistung bringen, dann werden wir auch in die nächste Runde einziehen. Mein Tor freut mich natürlich auch. Es ist nicht so, dass ich jede Woche ein Kopfballtor erziele. In meiner Profilaufbahn war es erst das zweite.

Leon Goretzka:

Es war eines unserer Ziele, die Euphorie in diesem Stadion schnell zu bremsen. Wir wussten, dass es zu Beginn sehr hitzig wird. Unser Plan war, über die Spielkontrolle Ruhe in die Begegnung zu bringen. Das ist uns in Kombination mit dem ersten Treffer sehr gut gelungen. Das Tor tat uns gut. Über den Ballbesitz haben wir die Partie dann gut kontrolliert. Wir hatten ein sehr starkes Positionsspiel und haben den Ball ordentlich laufen lassen. Die eine oder andere Situation vor unserem Tor war in den ersten Minuten etwas brenzlig, aber ansonsten hatten wir das Spiel im Griff. Wir haben die Vorgaben sehr gut umgesetzt. So müssen wir auch im Rückspiel agieren. Wir wollen in der Europa League unbedingt weiterhin für Furore sorgen.

Christian Heidel:

Ich denke, dass unsere Leistung der Grund dafür war, dass es nach dem lauten Beginn immer leiser wurde. Abgesehen von den ersten zehn Minuten haben wir PAOK komplett aus dem Spiel genommen. Das hat dazu beigetragen, dass die dennoch tolle Atmosphäre nicht ganz so laut war. Unsere Mannschaft ist damit sehr souverän und cool umgegangen. Wir haben den Ball sehr gut laufen lassen. Das ist genau das, was wir in dem viel zitierten Frankfurt-Spiel falsch gemacht haben. Jetzt spielen wir wieder Fußball. Es gelingt nicht immer alles, aber wir kommen sehr schnell wieder in den Ballbesitz. Über eine stabile Defensive gewinnt man die Spiele. Das hat uns zu Beginn der Saison gefehlt. Aber man sieht mittlerweile, wie die Abläufe immer besser werden. Irgendwann kommen die Chancen. Und momentan verwerten wir diese auch ganz gut. Es hat insgesamt Spaß gemacht, hier zu spielen.