Gazprom

19.03.2017

Guido Burgstaller: Super Mentalität an den Tag gelegt

Die Erleichterung war den Königsblauen nach dem 1:0-Sieg beim 1. FSV Mainz 05 ins Gesicht geschrieben. Mit jetzt 33 Punkten auf dem Konto können die Knappen beruhigt in die Länderspielpause gehen. schalke04.de hat nach dem Erfolg bei den Rheinhessen die Stimmen zum Spiel notiert.

Sead Kolasinac:

Wir hatten heute das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Das war in dieser Saison häufig nicht der Fall. Aber das Glück muss man sich auch erarbeiten. Und genau das machen wir im Moment. Wir wollten unbedingt mit einem Sieg in die Länderspielpause gehen. Das ist uns gut gelungen. Jetzt können wir mit befreiten Köpfen zu den Nationalmannschaften reisen und freuen uns, wenn es dann in zwei Wochen mit dem Derby weitergeht. Wir beschäftigen uns jetzt nicht mit der Tabelle. Wir wissen, wo wir stehen. Wir werden jetzt bis zum Schluss alles geben und wollen so viele Punkte wie möglich einfahren. Dann werden wir sehen, wo wir am Ende landen.

Guido Burgstaller:

Die drei Punkte waren sehr wichtig. Wir wussten, dass es sehr schwierig ist, in Mainz zu spielen. In der ersten Halbzeit lief es nicht rund, da haben wir uns schwer getan. Man hat gesehen, dass uns nach den vielen Englischen Wochen ein wenig die Frische gefehlt hat. Nach der Pause haben wir dann das frühe Tor erzielt. Anschließend hatten wir die Möglichkeiten für weitere Treffer, haben die Konter aber nicht gut ausgespielt. Wir haben dennoch eine super Mentalität an den Tag gelegt und das 1:0 bis zum Schluss gut verteidigt. Ich denke, dass der Sieg unterm Strich verdient ist, weil wir im zweiten Durchgang kaum etwas zugelassen haben. Jetzt freuen wir uns auf das Derby in zwei Wochen.

Christian Heidel:

Ich habe im Vorfeld natürlich darüber nachgedacht, wie es sein wird, wenn wir in Mainz spielen. Ich hatte schon einen kleinen Kloß im Hals, weil die Menschen hier einfach sehr nett zu mir sind. Aber ich habe ab der ersten Minute nicht einmal gedacht, dass ein Mainzer Treffer auch ganz nett wäre. Da habe ich keine Unterschiede zu anderen Spielen festgestellt, auch wenn ich beim 1:0 nicht jubelnd zum Mittelkreis gelaufen bin. Der Sieg war sehr wichtig, aber wir sollten uns jetzt nicht mit der Tabelle beschäftigen. Um unten nicht reinzurutschen, benötigt man ganz bestimmt 38 oder 39 Punkte. Wir fangen jetzt auch nicht an, uns mit Europa auseinanderzusetzen. Das einzige, worauf wir uns jetzt konzentrieren, ist das Derby in zwei Wochen. Das wird ein sehr schwieriges und besonderes Spiel. In diese Partie müssen wir mit der gleichen Leidenschaft gehen wie im Hinspiel in Dortmund. Die Pause kommt nach der Intensität und Belastung der vergangenen Wochen dennoch zum richtigen Zeitpunkt und ist extrem wichtig für uns.