Gazprom

19.05.2017

Naldo: Auf mein bestes Niveau zurückkommen

Rund drei Monate ist seine Verletzung aus dem Europa-League-Spiel gegen PAOK Saloniki her. Seitdem arbeitet Naldo auf sein Comeback hin. Am Samstag (20.5.) beim FC Ingolstadt könnte er wieder zum Kader der Knappen gehören. Er selbst sagt: „Ich bin bereit!“

Naldo über ...

… seinen Fitnesszustand:

Mir geht es sehr gut. Ich freue mich, dass ich wieder dabei sein kann. Ich trainiere seit mehreren Tagen wieder mit der Mannschaft. Ich gebe im Training Vollgas und gehe auch mit vollem Einsatz in die Zweikämpfe. Ich mache mir keine Gedanken mehr über die Verletzung. Das ist ein sehr schönes Gefühl nach so einer langen Zeit.

… die Verletzungspause:

Es war nicht einfach für mich. Ich habe mich während meiner stärksten Phase auf Schalke verletzt. Danach konnte ich der Mannschaft leider nicht mehr auf dem Platz helfen. Das tat sehr, sehr weh. Aber ich bin ein positiver Mensch und schaue immer nach vorne. Ich habe mich während der Reha voll fokussiert. Insgesamt lief es noch besser als geplant, was uns alle sehr freut. Jetzt muss ich mich wieder zurückkämpfen, um auf mein bestes Niveau zu kommen. Ich bin sicher, dass ich das schaffen werde und Schalke wieder helfen kann.

… die Reha:

Ich war vormittags immer auf Schalke, habe anschließend sehr intensiv zu Hause weitergearbeitet. Ich hatte dafür extra einen Physiotherapeuten aus Brasilien. Er, unsere und die Physios vom medicos.AufSchalke haben richtig gute Arbeit geleistet. Gemeinsam haben wir es sehr gut hinbekommen. So ein Heilungsverlauf ist für einen Spieler in meinem Alter nicht unbedingt normal. Dafür kann ich mich nur bedanken.

… einen möglichen Einsatz in Ingolstadt:

Ich trainiere seit vielen Tagen sehr hart. Ich bin immer da, wenn der Trainer mich braucht. Leider können wir es nicht mehr in die Europa League schaffen. Aber ich bin trotzdem immer gerne auf dem Platz. Sollte es irgendwie möglich sein, wäre es sehr schön für mich. Ich bin bereit.

… die Saison:

Wir waren einach nicht konstant genug, um unsere Ziele zu erreichen. Wir haben gegen die Top-Mannschaften oft sehr stark gespielt. Gegen die vermeintlich Kleinen waren wir aber vielleicht nicht so fokussiert wie wir es sein müssen. In der neuen Saison müssen wir uns jedes Wochenende voll reinhauen und uns 90 Minuten konzentrieren. Ich hatte das Gefühl, dass wir immer stark spielen, wenn wir unter Druck stehen. Gegen Leverkusen haben wir beispielsweise super gespielt, eine Woche später waren wir in Freiburg nicht auf dem Platz. Wir wissen, was wir können. Leider haben wir die Leistung nicht über die gesamte Saison abgerufen. Die Möglichkeiten, die wir hatten, um auf die Europa-League-Plätze zu springen, haben wir vergeben.

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