Gazprom

10.08.2017

Coke: Fighten wie gegen einen Bundesligisten

Coke strahlt. Dem Spanier steht die Vorfreude auf die Pokalpartie beim BFC Dynamo am Montag (14.8., 18.30 Uhr) ins Gesicht geschrieben. Selbst sein nach einem Zweikampf an der Brust zerrissenes Trainingsshirt trübt seine gute Laune nicht. „Ach, das ist nichts Besonderes. Das ist das neue Shirt für Frauen. Ich habe es heute zur Werbung getragen und am Nachmittag kann man das im Fanshop kaufen“, scherzt der Rechtsfuß.

Sein Knie schränkt ihn nach seiner Kreuzbandverletzung nicht mehr ein. „Die gute Nachricht ist, dass es keine Nachrichten gibt. Ich fühle mich jeden Tag besser“, sagt Coke, der diesen Sommer seine erste richtige Vorbereitung mit den Knappen absolviert. „Ich beschäftige mich nicht mehr mit meinem Knie. Ich versuche, an mir zu arbeiten und mein Spiel zu verbessern, um dem Team wieder helfen zu können.“

Das Lachen ist zurück. Coke freut sich auf den Pflichtspielauftakt mit den Königsblauen. Copyright: Karsten Rabas

Anders als vielleicht üblich scheint dabei die Trainingsintensität gegen Ende der Vorbereitung von Tag zu Tag noch mal zuzunehmen. „Normalerweise fährt man kurz vor dem Start wieder etwas runter“, so der 30-Jährige.

„Aber“, verrät der Spanier, „die ganze Mannschaft fiebert dem Pflichtspielauftakt entgegen. Wir wollen endlich starten. Jeder Einzelne ist heiß auf die erste Partie. Deswegen geht es in den Einheiten auch richtig zur Sache. Wir freuen uns einfach auf den Start.“ Ob Coke in einer Viererkette verteidigt oder im neuen 3-4-3-System agiert, sei dabei völlig nebensächlich. „Hauptsache, ich kann wieder spielen.“

Für den 30-Jährigen könnte die Partie in Berlin das erste Spiel im DFB Pokal sein. Aufgrund seiner Verletzung kam er für die Königsblauen erst zum Ende der abgelaufenen Spielzeit zum Einsatz. Coke warnt vor den Hauptstädtern: „Für uns darf es keine Rolle spielen, dass unser Gegner ein Regionalligist ist. Wir müssen fokussiert bleiben. Das wird keine einfache Partie, vor allem weil es das erste Pflichtspiel ist. Wir müssen so fighten wie gegen einen anderen Bundesligisten.“

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