Gazprom

13.09.2017

Benjamin Stambouli: Ordentlichen Start bestätigen

16 lange Wochen musste Benjamin Stambouli auf seinen 24. Bundesligaeinsatz warten. Durch seine Rotsperre im letzten Spiel der vergangenen Saison hatte er unfreiwillig eine längere Pause als seine Kollegen. Gegen den VfB Stuttgart war der Franzose wieder einsatzberechtigt - und stand gleich in der Startformation.

Nachdem Stambouli die ersten beiden Bundesligaspiele nur aus der ungeliebten Perspektive von der Tribüne verfolgt hatte, erlebte er den 3:1-Erfolg gegen den VfB Stuttgart hautnah auf dem Platz. Dementsprechend weiß der 27-Jährige genau, in welchen Punkten trotz des verdienten Sieges Verbesserungsbedarf besteht. „Wir sind sehr gut ins Spiel gestartet und haben früh getroffen. Dann haben wir uns jedoch zu weit zurückgezogen und die Stuttgarter spielen lassen. Das hat sie stark gemacht“, merkt Stambouli selbstkritisch an.

Ein zentraler Bestandteil dieser Trainingswoche sei daher die Vorwärtsverteidigung. „Wir dürfen dem Gegner nicht zu große Teile des Feldes überlassen, sondern müssen ihn unter Druck setzen. Das ist uns in der zweiten Halbzeit, in die wir mit viel Selbstbewusstsein gestartet sind, gut gelungen“, erklärt Schalkes Nummer 17.

Wie schon in der ersten Runde des DFB-Pokals beim BFC Dynamo schenkte Domenico Tedesco dem ehemaligen französischen U21-Nationalspieler über 90 Minuten das Vertrauen – zunächst als Teil der Dreierkette, anschließend auf der Sechserposition. „Der Trainer gibt mir viele Ratschläge. Ich mag es, rechts in der Abwehrreihe zu spielen. Dort bekomme ich häufig den Ball und habe das Spiel vor mir“, so Stambouli, der gegen die Schwaben aber auch keine Schwierigkeiten mit seiner Positionsumstellung hatte. „Das Wichtigste ist, dass ich der Mannschaft helfen kann.“

Welche Rolle der Defensivmann am Samstag (16.9.) beim Auswärtsspiel gegen Werder Bremen ausfüllen werde, „wird der Trainer entscheiden“. Die Reise an die Weser treten Stambouli und Co. trotz der negativen Erinnerungen an den vergangenen Auftritt in der Hansestadt mit breiter Brust an: „Das letzte Spiel in Bremen war nicht einfach für uns. Doch wir wollen den ordentlichen Saisonstart bestätigen und werden selbstbewusst auftreten. Wir werden mit einem guten Plan nach Bremen fahren und auf Sieg spielen.“