Gazprom

10.10.2017

Franco Di Santo freut sich auf Hertha und Mainz

Nach seiner kleinen Verletzung meldet sich Franco Di Santo zurück - rechtzeitig vor den Aufeinandertreffen mit seinen beiden Lieblingsgegnern. Mit leichten Sorgen blickt der der 28-Jährige dagegen auf die Nationalmannschaft seines Heimatlandes.

Seine gute Laune lässt sich Franco Di Santo auch von schlechtem Wetter und kleineren Wehwehchen nicht vermiesen. Nach seiner Kapselverletzung im Knöchel konnte er in der vergangenen Woche nur Laufeinheiten absolvieren. Dennoch sah man den Argentinier gemeinsam mit Coke tanzend und lachend auf dem Platz. Seit Montag (9.10.) ist er wieder im Mannschaftstraining. „Ich fühle mich gut und konnte im Training wieder alle Übungen mitmachen“, meldet sich Di Santo wieder fit.

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Dass er in den beiden anstehenden Partien wieder einsatzbereit ist, könnte ein wichtiger Trumpf für die Königsblauen werden. Denn mit Hertha BSC und dem 1. FSV Mainz 05 warten seine Lieblingsgegner in der Bundesliga. Jeweils drei Treffer konnte er diesen Kontrahenten schon einschenken. „Das sind Teams, gegen die ich gewöhnlich treffe. Ich hoffe also, in den nächsten Spielen Teil der Mannschaft zu sein“, so Di Santo. Doch auch falls es nicht mit Toren klappen sollte, möchte er einen wichtigen Beitrag zum Teamerfolg leisten. „Ich will so schnell wie möglich wieder treffen. Aber nicht nur Tore sind für einen Stürmer wichtig, sondern auch der Mannschaft insgesamt zu helfen und zu kämpfen. Ich versuche, mich immer zu verbessern und zu lernen.“

Tore könnte auch die argentinische Nationalelf gut gebrauchen. Vor dem abschließenden Qualifikationsspiel in der Nacht auf Mittwoch (11.10.) steht die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland auf der Kippe. „Ein bisschen nervös bin ich schon. Aber wir haben einige gute Spieler, darunter den besten der Welt. Wenn das Team seine Chancen nutzt, werden wir uns auch qualifizieren. Ich glaube an die Mannschaft“, blickt Di Santo hoffnungsvoll auf die Auswahl seines Heimatlandes.

Mit Sicherheit wird er sich darüber auch mit seinem Stürmerkollegen Lucas Alario von Bayer Leverkusen ausgetauscht haben, zu dem er seit Kurzem einen guten Draht besitzt. „Wir haben nach unserem Spiel gegeneinander die Telefonnummern ausgetauscht und nun fast täglich Kontakt. Er ist gerade erst aus Argentinien hierhergekommen und spricht weder Deutsch noch Englisch. Ich versuche ihm zu helfen, sich besser in Deutschland einzuleben. Ich denke, es wird sich eine gute Freundschaft zwischen uns entwickeln.“ Spätestens im Rückspiel wird diese jedoch für kurze Zeit ruhen.