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Parkstadion

Von 1973 bis 2001 war das Parkstadion die Heimspielstätte des FC Schalke 04. Es bot zuletzt nach dem Umbau im Sommer 1998 exakt 62.004 Zuschauern (bei internationalen Spielen: 55.877) Platz. Den Besuchern wurden 44.962 (bei internationalen Spielen: 49.737) Sitzplätze und 17.042 (bei internationalen Spielen: 5.603) Stehplätze geboten. Das Stadion liegt im „Schalker Feld“ zwischen den Gelsenkirchener Stadtteilen Erle, Buer und Schalke – in direkter Nachbarschaft der Arena.

Die ersten Ideen, auf diesem Gelände ein Stadion zu bauen, gab es bereits Anfang der 1960er-Jahre. Es sollte dann aber bis zum Oktober 1967 dauern, bis der Rat der Stadt Gelsenkirchen den Beschluss fasste, diese Planspiele in die Tat umzusetzen. Nicht zu vernachlässigen war dabei auch die Aussicht auf üppige Zuschüsse von Bund und Land im Vorfeld der WM 1974. Eingeweiht wurde das Parkstadion schließlich am 4. August 1973 mit einem Freundschaftsspiel gegen Feyenoord Rotterdam.

In der Folgezeit fand dort neben den Spielen des FC Schalke 04 eine breite Palette an Veranstaltungen statt: von der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 und der Europameisterschaft 1988 über Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften und verschiedene Rockkonzerte bis hin zum Papstbesuch oder dem Evangelischen Kirchentag - für zahlreiche Veranstalter war das Parkstadion ein geeigneter Ort.

In den 1990ern wurde jedoch zunehmend deutlich, dass die Spielstätte trotz ihres relativ geringen Alters den Anforderungen eines internationalen Fußballstadions nicht mehr genügte: Zu wenig überdachte Plätze, fehlender Komfort und die große Entfernung zum Spielfeld waren nicht mehr zeitgemäß. Deshalb wurde im November 1998 mit dem Bau der neuen Arena begonnen, die seit August 2001 Heimspielstätte der Königsblauen ist.