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Schalke hilft! unterstützt Menschen in der Region

Copyright: FC Schalke 04

Schnelle, unbürokratische und direkte Hilfe für Menschen aus Gelsenkirchen, dem Ruhrgebiet und den angrenzenden Regionen – das ist das Ziel von Schalke hilft!, der Stiftung des S04, die 2008 gegründet wurde.

Die königsblaue Stiftung ist Ausdruck der sozialen Verantwortung des Vereins, der in einer Region beheimatet ist, die insbesondere in den vergangenen 50 Jahren schwer vom Strukturwandel getroffen wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Gelsenkirchen eines der wichtigsten Zentren der Montanindustrie. Doch durch Wandlungen im Energiesektor kam es ab Mitte der 1960er-Jahre zu einer Überproduktionskrise beim Steinkohlebergbau und zu ersten Zechenschließungen. Alleine 1966/1967 verloren 7000 Menschen ihren Arbeitsplatz, als mit Graf Bismarck eine der modernsten Zechen Europas dicht machte. In den 1970er-Jahren folgte ein weiterer Schlag für die Region: Im Zuge der Krise in der Eisen- und Stahlindustrie folgte ein weiterer flächendeckender Stellenabbau.

Bis heute kämpfen Gelsenkirchen und die gesamte Region mit den Auswirkungen des Strukturwandels, wie Zahlen deutlich belegen.Allein 2013 lag die durchschnittliche Arbeitslosenquote der Stadt Gelsenkirchen bei 14,4 Prozent. Zum Vergleich: Der Durchschnitt in Nordrhein-Westfalen lag im selben Jahr bei 8,3 Prozent. Vier von zehn Kindern in der Region wachsen in armen oder in an der Armutsgrenze lebenden Familien auf. Einer der häufigsten Faktoren dieser Armut ist mangelnde Bildung. Fast die Hälfte der Betroffenen hat keinen beruflichen Abschluss. 42 Prozent der Gelsenkirchener Haushalte weisen einen niedrigen Bildungsindex auf. Damit liegt die Stadt 15 Prozent über dem Schnitt des restlichen NRW. Die Prognosen sind besorgniserregend. Experten rechnen damit, dass sämtliche Zahlen in den kommenden Jahren weiter steigen werden.

Als Verein, der von Bergarbeitern gegründet wurde, sieht sich der FC Schalke 04 in einer besonderen Verantwortung. Mit Schalke hilft! möchte der Verein etwas an die Menschen zurückgeben, die ihn in den vergangenen 110 Jahren stets unterstützt haben, ihn erst zu dem gemacht haben, was er heute ist: einer der größten Fußballvereine weltweit, ein international anerkannter und bekannter Club und ein wichtiger Arbeitgeber der Stadt. Schalke hilft! unterstützt deshalb zahlreiche Projekte in Gelsenkirchen und der Region.

Ein Fokus der Stiftung liegt im Bereich der Talentförderung und Bildung. Denn leider entscheidet in Deutschland - häufiger als in den meisten anderen vergleichbaren Industrienationen - eher die soziale Herkunft über den Aufstieg als Talent und Leistungsbereitschaft. Deshalb sieht Schalke hilft! seine Projekte als Hilfe zur Selbsthilfe und möchte den Jugendlichen der Region Perspektiven aufzeigen, ihnen den Glauben an sich selbst zurückgeben, zur sozialen Integration beitragen, motivieren, Talente fördern und Wegweiser sein. Denn Arbeitslosigkeit muss kein unausweichliches Schicksal sein.

Wichtig ist Schalke hilft! auch das Engagement in der Heimat. Deshalb unterstützt die Stiftung ausschließlich Projekte in Gelsenkirchen und dem restlichen Ruhrgebiet. Dazu gehört auch, sozial Schwächeren die Teilnahme am Vereinsleben zu ermöglichen.

„Gesellschaftliches Engagement“  heißt die dritte Säule von Schalke hilft!. Dazu zählen insbesondere die Förderung von Integration, die Organisation von Benefizveranstaltungen und  besondere Highlights, wie die Weihnachtsbesuche der Schalker Profis in Krankenanstalten und Hospizen des Ruhrgebiets.

Kontakt

Schalke hilft gGmbH
Ernst-Kuzorra-Weg 1
45891 Gelsenkirchen
E-Mail: schalkehilft@schalke04.de

Spendenkonto

Schalke hilft gGmbH
Geno-Bank Essen
IBAN: DE10 3606 0488 0109 1477 00
BIC: GENODEM1GBE

Hinweise zu Spenden

Gerne stellt die Stiftung Spendern für ihre Unterstützung auch eine Bescheinigung aus. Hierfür müssen bitte Name und Anschrift des Spenders in der Überweisung angegeben werden.

Sollten Spender vorhaben, eine Spende als Geschenk zu tätigen, bittet Schalke hilft! vorab um eine E-Mail, um eine entsprechende Urkunde anzufertigen. Dafür benötigt die Stiftung den Namen und die Anschrift, an welche die Urkunde geschickt und den Namen der Person, die beschenkt werden soll.